• ATSV gewinnt auswärts deutlich gegen Buchholz

    Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt gegen Wedel ging es am zweiten Spieltag zum Aufsteiger nach Buchholz, die ihr erstes Spiel ebenfalls gewinnen konnten. Die Mannschaft von Trainer Volkan ging durch einige Krankheitsfälle zwar etwas geschwächt ins Spiel, nahm aber eindeutig die Favoritenrolle gegen die Heimmannschaft ein. Dieser Rolle sollte der ATSV von Anfang gerecht werden. Ab der ersten Minute ging die Mannschaft sehr konzentriert ans Werk und zeigte, dass sie auch gegen nominell schlechtere Teams eine ordentliche Leistung zeigen kann. Vor allem Nico Schäfer (am Ende Topscorer mit 24 Punkten) und Matthias van Hove konnten durch starke Aktionen dem Team aus Altona eine schnelle 13:2 Führung erspielen. Buchholz hatte sichtlich Probleme gegen die aggressive Defensive des ATSV Punkte zu erzielen. Im Gegenzug schaffte es Altona immer wieder zu einfachen Fastbreak-Punkten zu kommen. Am Ende des ersten Viertels stand es bereits 10:28 für den ATSV. Anfang des zweiten Viertels schaffte das Team auch Buchholz den etwas besseren Start. Mit zwei Dreiern und einigen einfach Körben konnte die Heimmannschaft auf 18:32 verkürzen. Die erste Auszeit von Trainer Volkan musste her. Und die Ansprache saß. Ab dem Moment spielte der ATSV wie entfesselt und ließ dem Team von Ogi Postic trotz einer kämpferischen Leistung keine Chance mehr. Punkt für Punkt zog Altona davon. Dabei überzeugte der gesamte Kader. Unter anderem konnte der US-amerikanische Neuzugang Ryland Luciano seine ersten Punkte im Trikot des ATSV erzielen und überzeugte durch seinen Einsatz. Zur Halbzeit stand es bereits 28:48. Nach der Halbzeit ging das Offensivspektakel für die Mannschaft von Trainer Volkan weiter. Vier Dreier konnte der ATSV innerhalb von wenigen Minuten verwandeln, dazu kam das ein oder andere Highlight von Veteran Martin Maraite, der bewies, dass er immer noch über eine ausgeprägte Athletik verfügt. Ein deutliches 38:76 hieß es am Ende des dritten Viertels. Und es sollte noch weiter gehen. Im vierten Viertel punktete der ATSV munter weiter. Das Team aus Buchholz hatte inzwischen erkannt, dass heute nichts mehr zu holen war und ließ die Mannschaft aus Altona größtenteils frei agieren. Zur Schlusssirene konnten die Zuschauer ein 51:108 für Altona auf der Anzeigetafel bestaunen. Einer der höchsten Siege der jüngeren ATSV-Geschichte war erreicht. Mit diesem Sieg übernimmt der ATSV für diese Woche wohl den ersten Platz in der Oberliga. Es war deutlich zu sehen, dass eine tolle Stimmung in der Mannschaft herrscht und jeder für den anderen kämpft. Schon nächsten Sonntag muss das Team gegen den nächsten Aufsteiger, St. Georg, ran. Mit einem Sieg kann Altona einen erfolgreichen Saisonstart perfekt machen und damit einen wichtigen Grundstein für die lange Saison legen. Altona, TEAM! Herren – erste Mannschaft 23. Sep 0Kommentare
  • ATSV gewinnt erstes Saisonspiel!

    Nach einer langen Sommerpause durfte die Mannschaft von Trainer Volkan nun endlich in die neue Oberliga-Saison starten. Im ersten Spiel wartete mit dem SC RIST Wedel direkt eine hochkarätige Mannschaft auf die Männer aus Altona. Immerhin konnte Wedel in der letzten Saison beide Spiele für sich entscheiden und hatte als amtierender Oberligameister klar die Favoritenrolle in der ersten Partie der Saison. Und das Spiel sollte halten was es versprach. Vom Tip-Off an gingen beide Mannschaften konzentriert ans Spiel und erlaubten sich kaum Fehler. Das Augenmerk war dabei bei beiden Teams eindeutig die Defensive. Nach 3 Minuten konnte sich der ATSV das erste Mal etwas mit 7:2 absetzen. Allerdings antwortete Wedel in Person von Topscorer Roquette unmittelbar und nach kurzer Zeit hatte sich plötzlich Wedel eine 8:6 Führung erspielt. Und so ging der Schlagabtausch munter weiter. Am Ende des ersten Viertels stand es 20:17 für das Heimteam aus Altona. Das zweite Viertel gestaltete sich ebenfalls eng. Allerdings schaffte es der ATSV angeführt von Benito, der sein erstes Spiel im Trikot von Altona absolvierte, sich gegen Ende des Viertels etwas abzusetzen. Ein Dreier von Veteran Tugay Solhan brachte Altona zudem einen 34:27 Halbzeitstand. Trainer Volkan motivierte die gesamte Mannschaft in der Kabine noch mehr Gas zu geben und häufiger Fastbreaks zu laufen. Doch Wedel wollte sich noch lange nicht geschlagen geben. Die Mannschaft kämpfte um jeden Punkt und jeden Rebound und kam dem ATSV immer wieder gefährlich nah. Doch die Heimmannschaft bewies, dass sie diese Saison zeigen will, dass sie weiterhin in die Oberliga gehört. Durch eine gute Reboundarbeit und eine starke Leistung von Poing Guard Nico konnte die Mannschaft bis zum Ende des 3. Viertels ihre Führung behaupten und ging mit 52:44 in das letzte Viertel. Dort konnte Wedel den besseren Start erwischen und kam bereits nach wenigen Minuten auf 6 Punkte an Altona ran. Doch der ATSV war heute mental gut eingestellt und verlor zu keiner Zeit die Ruhe auf dem Feld. Durch sichere Punkte und weiterhin starke Defensive konnte Schlussendlich ein 70:60 Sieg eingefahren werden. Für die Mannschaft aus Altona ein toller Start in die Saison. Der Kader findet immer besser zu einander und die Stimmung ist super. Das nächste Spiel findet kommenden Samstag Auswärts in Buchholz statt. Dort müssen Trainer Volkan und sein Team beweisen, dass sie gegen den Aufsteiger aus der Stadtliga die gleiche Leistung abrufen können wie gegen Wedel. Altona, TEAM! Herren – erste Mannschaft 16. Sep 0Kommentare
  • ATSV-Vorschau Saison 18/19

    Nun ist es soweit. Am Sonntag starten die 1. Herren von Altona in die neue Oberligasaison gegen den Meister der letzten Saison, den SC RIST Wedel. Damit geht eine spannende und aufregende Saisonvorbereitung zu Ende. Vor allem das BackOffice hatte in dieser Sommerpause extrem viel zu tun. Zunächst bildeten sich aus einigen Veteranen der 1. Herren die 2. Herren Mannschaft. Die ATSV Basketballabteilung wächst also weiter. Die 2. Herren werden dieses Jahr in der Kreisliga an den Start gehen und sich unter anderem gegen die 2. Herren der Hamburg Towers beweisen müssen. Neben den Veteranen verließen auch Erfolgstrainer Hussen sowie Topscorer Bahaa den Verein Richtung Eimsbütteler TV. Bahaa konnte einen Platz im Kader der 1. Herren ergattern und Hussen wird dort als Co-Trainer tätig sein. Damit hieß es für Altona Ersatz für die große Lücke zu füllen, die beide Abgänge hinterließen. Mit Volkan als Trainer und dem Berliner Benito als ersten Neuzugang konnte der Verein beide Rollen gut nachbesetzen. Außerdem konnten sich das Team mit Scorer Shahab, Point Guard Ryland und Rückkehrer Dino weiter verstärken. Gerade in Bezug auf aktuelle Diskussionen sind wir stolz darauf alleine bei den 1. Herren Spieler aus 11 Nationen zu haben und damit einen Teil zum friedlichen multikulturellen Austausch beitragen zu können. Eine weitere Veränderung war unser neuer Sponsor, das Easyfitness in Altona. Studioleiter Tim ermöglichte eine schnelle und unkomplizierte Zusammenarbeit und das Team konnte innerhalb weniger Tage einen Teil seiner Saisonvorbereitung in dem Fitnessstudio an der Stresemannstraße absolvieren. Neben Easyfitness bleiben uns unsere bisherigen Sponsoren, der St. Pauli Shop Reloaded, die Bernsteinbar und Chris Kochtüte erhalten. Damit sind wir weiterhin unserem Motto „Support your locals!“ treu. Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit. Ohne euch wäre vieles nicht möglich! Bei diesen und weiteren Themen (neuer Trikotsatz, Warm-Ups und weitere Utensilien) durfte natürlich auch der sportliche Teil nicht zu kurz kommen. Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten, bedingt durch die Schließung der Halle in den Sommerferien und einem neu gestalteten Kader, der sich erst noch finden musste, konnte das Team beim Hoppers Cup in Pinneberg eine überzeugende Leistung bieten. Gegen mehrere hochkarätige Teams setzte sich die Mannschaft von Coach Volkan durch und musste sich lediglich im Finale den 1. Herren vom ETV geschlagen geben. Kurze Zeit später hatte der ATSV gegen den Stadtligaaufsteiger HHT Wolves einige Schwierigkeiten, konnte aber auch dieses Spiel für sich entscheiden. Das letzte Vorbereitungsspiel gegen den Regionalligisten BG West konnte das Team wieder deutlich gewinnen und setzte damit ein deutliches Zeichen. Fazit aus dieser Vorbereitung: Das Team hat enormes Potential, muss aber noch mehr Konstanz bekommen, um dieses Potential immer abrufen zu können. Die Trainingsbeteiligung wird besser und das Team findet immer mehr zueinander. Es steht eine spannende Saison bevor und spätestens seit dem letzten Testspiel spürt man, dass jeder heiß ist auf die neue Saison. Los geht es am Sonntag um 17:30 Uhr in der Budapester Straße 58. Wir freuen uns auf eure Unterstützung. Altona, TEAM! Herren – erste Mannschaft 13. Sep 0Kommentare
  • ATSV erkämpft sich zweiten Platz beim Hoppers-Cup

    Nachdem die ersten Herren aus Altona im letztjährigen Hoppers-Cup einen überraschenden dritten Platz einfahren konnten, reiste das Team diesmal mit nur einer richtigen Trainingseinheit zum Turnier nach Pinneberg. Für die Mannschaft war es die erste Bewährungsprobe mit Neu-Coach Volkan sowie nach dem Abgang von Bahaa und Hussen. Samstagmittag startete das Team mit 9 Mann in der Vorrunde gegen die Nachwuchsbundesliga-Mannschafft der Hittfeld Sharks, den 1. Regionalliga Aufsteiger aus Eimsbüttel sowie der 2. Regionalliga Mannschaft vom Bramfelder SV. Gegen die Sharks und Bramfeld konnten zwei Siege verbucht werden. Gegen den ETV gab es eine umkämpfte und knappe Niederlage. Somit zog der ATSV als Gruppenzweiter ins Viertelfinale ein. Dort wartete am Sonntagmorgen mit Rendsburg wieder ein 1. Regionalliga-Team auf die Mannschaft aus der Oberliga (zwei Ligen darunter). Durch eine kämpferische Leistung in der Defensive und einem unbändigen Willen erkämpfte sich der ATSV den Einzug ins Halbfinale. Zwar war allen Beteiligten die Müdigkeit anzumerken aber nun wollten die ersten Herren aus Altona die Sensation perfekt machen und das Vorjahresergebnis noch einmal toppen. Im Halbfinale war es die 2. Regionalliga Mannschaft aus Bargteheide, die es zu schlagen galt. Und wieder konnte der gesamte Kader die müden Knochen noch einmal vergessen und gewann souverän mit nur 8 Mann das Spiel. Damit war der Finaleinzug perfekt. Eine unglaubliche Leistung. Ausnahmslos jeder Gegner im Turnierverlauf spielte mindestens eine Spielklasse höher als das Team aus Altona. Damit war die Sensation jetzt schon perfekt. Nach einer zweistündigen Pause hieß der Gegner im Finale, wie auch schon in der Vorrunde ETV 1. Die ersten Minuten konnte der ATSV noch mithalten. Doch nach ca. 8 Minuten sah man der Mannschaft deutlich an, dass nun die letzten Kraftreserven aufgebraucht waren. Der ETV überrannte die ausgelaugte Mannschaft förmlich. Nach mehreren einfachen Fastbreaks war die Partie gelaufen und die Mannschaft aus Altona musste sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben. An dieser Stelle Glückwunsch an den ETV zum verdienten Turniersieg. Im Großen und Ganzen war das Turnier eine tolle Mannschaftsleistung. Das es das Team ins Finale geschafft hat, hätte vor dem Turnier wohl keiner für möglich gehalten. In den nächsten 4 Wochen heißt es nun intensiv trainieren um auf das erste Saisonspiel am 16.09. gegen den SC Rist Wedel gut vorbereitet zu sein. Das Wochenende hat die Mannschaft unter Beweis gestellt, dass das Potential für eine erfolgreiche Saison vorhanden ist. Altona, TEAM! Herren – erste Mannschaft 19. Aug 0Kommentare
  • Matt en España - Dia 7 (el ultimo)

    Power Forward Matthias van Hove berichtet eine Woche lang jeden Tag von seinem "Trainings-Urlaub" in Spanien. Heute sein letzter Eintrag bevor es nach Hause geht. Vielen Dank Matt! Das sportliche Highlight heute für mich waren die vielen Winke-Winke Bewegungen zur kleinen Prinzessin meiner Gastgeber. Denn heute hieß es für mich Abschied nehmen und die Heimreise in den Norden anzutreten. Wenngleich es eine (sportlich) anstrengende Woche war, genau so war sie eine wahre Belohnung, denn diese Tage durfte ich mit ganz tollen Menschen verbringen. Vielen Dank nochmal dafür! Ich habe es definitiv geschafft, mein Ziel, den inneren Schweinehund zu überwinden, zu erreichen und in Fahrt zu kommen, um den ersten Schritt in Richtung der Saison 2018/19 zu gehen. Und natürlich abzuschalten und etwas Bräune abzubekommen um mich zumindest in den kommenden Wochen farblich von meinen alpinaweißen Altbauwänden abzuheben. Aber auch der Rest der Mannschaft zu Hause ist in dieser Zeit fleißig gewesen und hat mühsam die Eisen im Easyfitness bedient. Die große Herausforderung unseres Kollektivs ist es nun, die Intensität in den kommenden 4 Wochen zu steigern und athletisch auf ein vernünftiges Level zu kommen. Denn nach den Sommerferien geht es ganz schnell, kaum ist die Halle wieder offen, stehen auch schon die ersten Pflichtspiele an. Und diese noch mit dem Sangriabäuchlein anzutreten, wollen wir nicht wagen. Es hat mir Spaß gemacht, Euch jeden Tag ein paar Zeilen zu schreiben. Vielleicht sehen wir uns ja ab September mal in der Halle zu den Heimspielen oder beim Feiern in der Bernsteinbar. P.S.: Trotz der Tatsache, dass ich den ganzen Tag im Flugzeug oder Zug vebracht habe, habe ich bescheidene 50 Liegestütze eingebaut. Denn der weise Martin Maraite sagt gebetsmühlenartig ja immer: “Selbst eine Wiederholung ist mehr als keine.” Hasta la proxima vacación, Altona! Herren – erste Mannschaft 24. Jul 0Kommentare
  • Matt en España - Dia 6

    Power Forward Matthias van Hove berichtet eine Woche lang jeden Tag von seinem "Trainings-Urlaub" in Spanien. Heute Thema: Die Liebe zum orangenen Leder, unser Spinmove König Jan Rodewaldt und Geburtstagskind Martin. Viel Spaß! Eine ordentliche Mütze Schlaf hat mich gefühlt den ganzen Vormittag im Bett gehalten. Das hat gut getan! Erst nach dem Kaffee kurz vor 11 Uhr war ich dann so einigermaßen brauchbar. Erste Aktion des Tages war dann etwas Basketball auf dem Gelände nebenan. Eher ein sehr lockeres Gedaddel als ein ernsthaftes Spiel - aber zum wach werden genau richtig. Ich bin schon richtig heiß auf das Ende der Sommerferien und den Moment, wenn wir wieder in die Halle können. Das Ballgefühl schwindet allmählich und ich kann es nicht erwarten, wieder mit dem orangen Rund zu trainieren. Ich denke das geht dem ganzen Team so! Kerim hat uns zum Hoppers Cup angemeldet, zumindest bis dahin sollten wir den einen oder anderen Ball geworfen haben, um gegen die teilnehmenden Regionalligamannschaften Land zu sehen. Über die Mittagszeit habe ich mir ein Beinprogramm mit allen Übungen, die man so zu den Essentials zählen darf, gegönnt: Deadlifts, Squats, Split Squats, Calf Raises etc. Die Anstrengung habe ich hierbei charmant mit dem Suntanning verbunden. Abgerundet wurde das Tagesworkout dann noch durch ein paar Übungen für den Oberkörper. Ich habe momentan wieder richtig Lust auf Yoga und so haben wir in den Abendstunden wieder alle zusammen die Matten und Handtücher ausgerollt. Bin gespannt, wer dieses Jahr im Training das Stretching Programm übernehmen wird, nachdem dieser Posten nun vakant ist. Ich tippe auf mal auf Mr. Flexibilität himself, unseren Spinmove König Jan Rodewaldt. Herzliche Glückwunsche zum Geburtstag an dieser Stelle noch an unseren einzigartigen Martin Maraite. Dieser Mann ist wirklich einmalig, er sprüht permanent Freude aus und basketballerisch ist der ehemalige Bundesliga Akteur natürlich ein Lehrbuchinterpret unseres schönen Sports. Es ist eine Ehre, neben dir auf dem Platz zu stehen, Martin! Hasta mañana, Altona! Herren – erste Mannschaft 22. Jul 0Kommentare
  • Matt en España - Dia 5

    Power Forward Matthias van Hove berichtet eine Woche lang jeden Tag von seinem "Trainings-Urlaub" in Spanien. Eigentlich wollte ich den Vormittag auf dem Tennisplatz verbringen. Ich wollte noch etwas Spielpraxis sammeln, bevor ich nach meiner Rückkehr in der Hamburger Heimat endlich unsere Midrange Legende aus der 2. Mannschaft, auch bekannt als die Steffi Graf Göttingens, auf den roten Platz fordern werde. Leider gab es jedoch keine Tennisschläger zum Verleih, weshalb ich kurzerhand dazu überredet wurde, die spanische Kultsportart "Padél" zu testen, von der ich bis dahin noch nie gehört hatte. Padél ist eine Art Mix aus Tennis und Squash. Hat Spaß gemacht, obwohl gegen meinen Gegenspieler kein Land gesehen habe und ich mich auf dem sandigen Untergrund mehrfach mittels selbstinduziertem Anklebreaker hinlegte. Dennoch kann ich diesen Sport als nette Abwechslung sehr empfehlen. Nach dem Lunch ging es nach kurzer Ruhe in der prallen Sonne zu einem sehr anstrengenden Part über: Intervalltraining. Abwechselnd bin ich in sehr hohem Tempo um den Block gerannt, um dann wieder den Puls zu beruhigen. Ich glaube fest daran, dass Intervalltraining sehr gut für Schnelligkeit und Kondition ist. Nächste Saison möchte ich definitiv ein paar Fast Breaks laufen und vor meinem Gegenspieler in der Defense sein - da kann das nur helfen. Später widmete ich mich wieder meinem Nemesis, dem Core Training. Auf dem Menu du Jour stand diesmal eine Serie aus dem Buch "No Excuses!" von Ali Seyit Shobeiri. Diese Lektüre wurde uns vor ein paar Jahren vom super fitten Danny Lünsmann (ehemalige Windmill Slam Legende aus Altona - hoffe Dir geht's gut, Alter!) empfohlen, ein sehr guter Tipp! Die Session hat mich an den Rand des Zusammenbruchs gebracht. Nach den letzten Sätzen bin ich jeweils erschöpft über dem Handtuch zusammengesackt. Puh! Das soll es für heute mit Anstrengung gewesen sein! Die gegrillten Chipirones zum Dinner habe ich mir verdient! Bei anbrecheder Dunkelheit gab es noch eine 20-minütige Yoga Session zum entspannen, verdauen und dehnen. Time to call it a day. Hasta mañana, Altona! Herren – erste Mannschaft 21. Jul 0Kommentare
  • Matt en España - Dia 4

    Power Forward Matthias van Hove berichtet eine Woche lang jeden Tag von seinem "Trainings-Urlaub" in Spanien. Heute wird es philosophisch: "Was ohne Ruhepausen geschieht, ist nicht von Dauer.", stellte bereits der römische Epiker Publius Ovidius Naso (kurz: Ovid) vor mehr als 2000 Jahren fest. Obwohl Ovid für einige seine Texte mittels kaiserlichem Edikt ins Exil verbannt wurde, so hat insbesondere diese Aussage bis heute ihre Richtigkeit. hatte Die ersten drei Tage haben ihre Zeichen hinterlassen, weshalb heute Entspannung und Erholung auf meinem Programm stand. Ich habe den Tag genutzt, den Akku etwas aufzuladen, um in den kommenden Tagen die Zügel nochmal anziehen zu können. Im Fokus meiner Regeneration stand heute der Pool, viel Zeit am Strand und packende Duelle in den Disziplinen Kniffel und Pétanque. Als Krönung des Tages gab es abends noch ein tolles selbstgekochtes Dinner mit tollster Superfood Färbung. Das sollte beim Regenerieren helfen! Ich habe die Zeit genutzt um darüber nachzudenken in welchen Bereichen ich mir von unserem Kollektiv in 2018/19 eine Verbesserung wünsche. An erster Stelle müssen wir als Verbund in der Defense besser werden. Sei es beim Verteidigen gegen den Pick and Roll oder beim Verschieben der Off Ball Verteidiger, um früher und konsequenter Helpside zu spielen. Damit könnten wir sicherlich nochmal ca. 5 bis 10 gegnerische Punkte pro Spiel vermeiden und ein paar mal mehr als Sieger das Parkett verlassen. In der Offense sollte die Devise heißen, unsere Center systematischer und vor allem kluger ins Spiel zu bringen. Wenn wir uns darin weiterentwickeln, wird es definitiv keine erfolglose Saison. Ich bin mir sicher das Trainer Volkan Solhan uns in diesen beiden Bereichen verbessern wird. Morgen wird mein Schicksal mich definitiv wieder zu mehr Schweißperlen auf der Stirn verleiten. Das Schicksal hingegen, wie einst Ovid per kaiserlicher Anordnung ins Exil verbannt zu werden, bleibt mir persönlich hoffentlich erspart. Dazu vermisse ich die Basketball Crew zu sehr. Hasta mañana, Altona! Herren – erste Mannschaft 20. Jul 0Kommentare
  • Matt en España - Dia 3

    Power Forward Matthias van Hove berichtet eine Woche lang jeden Tag von seinem "Trainings-Urlaub" in Spanien: Um Punkt 8 Uhr wurden heute direkt nach dem Aufstehen die Laufschuhe geschnürt um eine lockere Runde durch die Olivenbaumplantagen zu absolvieren. Die etwa 5 km durch die steinigen kleinen Pfade und ein kurzes Seilsprungprogramm haben gereicht, um den Kreislauf in Fahrt zu bringen und wach in den Tag zu starten. Gut aufgewärmt ging es dann auch gleich im Anschluss auf den Basketballcourt vom Campingplatz nebenan, um etwas mit meinem oldtime Buddy vom Racing Basket Club Luxemburg zu daddeln. Die spielerische Leistung war auf Spaßniveau, der Trash Talk hingegen wie in den good old days. Auf den zugegebenermaßen ein paar Zentimeter niedriger hängenden Körben konnte ich mich dann ausnahmsweise wie unsere Dunking Legende Daniel Karim fühlen (schmunzeln erlaubt). Es lohnt sich definitiv nächste Saison unsere Spiele zu besuchen, denn Daniel wird alle Zuschauer sicherlich bei vielen Gelegenheiten mit krachenden Slam Dunks verwöhnen. Ich für meinen Teil beschränke die Dunkings dann wohl doch eher auf ein kurzes Dasein auf dem spanischen Campingplatz ein und greife in den Hamburger Hallen wohl lieber zur bewährten Tatwaffe des Midrange Jumpers. Mittags gab es einen tollen Ausflug ins Priorat, einem erstklassigen Weingebiet, in dem wir uns in einem tollen Anwesen mitten in dem Bergen ausgiebig kulinarisch verwöhnt lassen haben. Rote Beete Tartar vorweg und im Hauptgang Thunfischsteak, medium gegrillt. Da kommt Gaumenfreude auf! Nach der Siesta wurden dann wieder die Beine während 45 min strapaziert und diese werden sich sicherlich morgen mit Muskelkater melden. Split Squats sind halt echt kein Vergnügen, vor allem die bulgarische Variante! Da hilft nur eins, schnell im Pool abkühlen und an den Rest der Altonaer Truppe denken, die sich derweil im super Easyfitness an der Stresemannstraße quälen. Gebt alles, Männer! Die schöpferische Schlafpause vom Baby der Gastgeber wurde genutzt, um gemeinsam den Tag mit einen Yogasession im Garten abzurunden. Total "Zen" brechen wir nun das entspannte Abendprogramm an und ich hänge die Sportschuhe für heute an den Nagel. Hasta mañana, Altona! Herren – erste Mannschaft 19. Jul 0Kommentare
  • Mehr News anzeigen