• Letztes Meteor-Heimspiel 2018

    Pünktlich zum ersten Advent gibt es noch einmal Spitzenfußball an der Ungarnstraße zu sehen. Der heimische BFC Meteor 06 trifft um 12:15 Uhr auf die Zweite Mannschaft des SC Gatow. Unsere Meteoriten haben als einziges Team unserer Staffel eine bisher makellose Heimbilanz. Sechs Siege aus sechs Spielen – so soll es am kommenden Sonntag gegen den Tabellenzwölften weitergehen. Der Aufsteiger aus dem Berliner Westen steht zwar über dem Strich, ist aber noch mitten drin im Abstiegskampf. Vor allem die desolate Auswärtsbilanz, in sieben Spielen konnte die Mannschaft nur vier Punkte mitnehmen, macht den Randberlinern zu schaffen. Dabei lief der Saisonstart gar nicht so schlecht – 11 Punkte aus den ersten fünf Spielen – die Bilanz einer Spitzenmannschaft. Seitdem geht es aber stetig bergab. Ein Punkt aus den letzten acht Spielen spricht eine deutliche Sprache. Meteor selbst ist bereits seit 10 Spieltagen ungeschlagen und holte in diesem Zeitraum 28 von 30 möglichen Punkten. Dass die Weddinger demnach als klare Favoriten ins Spiel gehen, ist nur zu offensichtlich. Nichtsdestotrotz, eine Favoritenbürde kann auch schwer auf den Schultern liegen. Die Gäste können nämlich relativ unbeschwert aufspielen, liegen sämtliche Erwartungen doch bei dem Team von Meteor-Trainer Tobias Loeffler. Aber ohne ein bisschen Druck macht Fußball schließlich auch keinen Spaß und beide Mannschaften werden alles dafür geben, sich die Vorweihnachtszeit noch mit dem einen oder anderen Pünktchen zu versüßen. Wer dabei sein will, wenn Meteor letztmals in diesem Jahr in der Ungarnstraße antritt, der kommt am Sonntag zu 12:00 Uhr zu unserem kleinen Sportplatz. Unser „Hotte“ sorgt wie immer für kalte und warme Getränke, sowie für etwas zu beißen. Liebe Meteorfans und liebe Gästefans, wir freuen uns auf Euch! Berliner FC Meteor 1906 vor 13 Tagen 0Kommentare
  • Meteor punktet auch im zehnten Spiel in Folge

    Im vielleicht schönsten Stadion unserer Bezirksligastaffel spielt Meteor beim Tabellendritten BSC Rehberge 1:1-Unentschieden. Meteor begann druckvoll und bereits nach knapp fünf Minuten hatte Ibrahima Cisse die erste Gelegenheit zur Führung auf dem Fuß. Nach einem Steckpass von Onur Güzer ging Ibo ins Dribbling gegen Fabian Grziwacik, Torhüter der Gastgeber, zielte anschließend aber etwas zu hoch. Aber auch der BSC versteckte sich nicht und kam auch noch innerhalb der ersten zehn Minuten zu einem ersten Torabschluss. Nach einem Eckball konnten die Gäste den Ball nicht klären und aus dem Hintergrund kam Deniz Özkaya an den Ball. Sein Schuss ging aber knapp am Kasten Tolga Ilgins vorbei. Überhaupt, insgesamt war das Spiel für die Zuschauer sicher kein schlechtes. Es gab jede Menge harter, aber meist fairer Zweikämpfe, einige Chancen auf beiden Seiten und gegen Mitte des Spiels immer stärker werdende Gäste vom Ungarnkiez. Zuvor hatte aber der Gastgeber die Riesenchance zur 1:0-Führung, als in der 16. Minute Munieb Al-Said einen 80-Meter-Pass auf Serkan Akkas schlug, der an Mikail Vural vorbeiging und den Ball völlig freistehend am Meteortor vorbeischoss. Im direkten Gegenzug schickte Onur dann Hasan Ulusan auf die Reise, der drang in den gegnerischen Strafraum ein, zielte aber auch etwas zu ungenau. Eine halbe Stunde war gespielt, mittlerweile bestimmte Meteor größtenteils das Spielgeschehen gegen kampfstarke Gastgeber, als Özkan Sarac nach einem tollen Doppelpass mit Hasan Ulusan zum Abschluss kam. Rehberge-Keeper Fabian Grziwacik, bester Mann bei den Gastgebern, fischte den Ball aber mit einer starken Parade aus der Ecke. Und auch im Anschluss stand Grziwacik noch ein ums andere Mal im Mittelpunkt. In der 38. Spielminute scheiterte Hasan Ulusan am Gästekeeper, bevor dieser nur eine Minute später auch gegen Ibos Kopfball die Oberhand behielt. Keine 60 Sekunden später war es dann aber soweit. Meteors Top-Stürmer Ibrahima "Ibo" Cisse, mit nun 16 Treffern auch führender der Torschützenliste unserer Bezirksligastaffel, konnte zum ersten Mal jubeln. Eine Flanke Hasan Ulusans ließ Mikail Vural zuvor gut durch und verwirrte damit Abwehr und Schlussmann der Gastgeber. Ibo stand da, wo ein Torjäger sein muss und vollendete zur 0:1-Gästeführung ins leere Tor. Mit dieser ging es auch zum Aufwärmen - das Thermometer zeigte eisige 1 Grad Celsius an - in die Kabine. Aber auch für die Zuschauer war gesorgt. Bei der freundlichen Thekendame gab es zu fairen Preisen alles was das Fanherz begehrte – jedenfalls dann, wenn nach den saftigen Eintrittspreisen noch ein wenig Kleingeld übrig war. Die zweite Hälfte begann etwas ruhiger, als die erste endete. Meteor hatte viel Ballbesitz, Rehberge machte die Räume aber dicht und ließ nichts anbrennen. Auf der anderen Seite stand aber auch Meteor sicher, so dass sich das Spielgeschehen zunächst überwiegend im Mittelfeld abspielte. Das änderte sich nach einer knappen Stunde. Nach einem Fehlpass im Gästemittelfeld war ein Spieler der Rehberger frei durch und lief alleine auf Tolga Ilgin im Tor der Ungarnstraßler zu. Hier kam es nun zur kuriosesten Szene des Spiels. Tolga hatte gut antizipiert und brachte seinen Körper noch rechtzeitig vor den Ball. Rehberges Spieler konnte nun nicht mehr stoppen und lief in Meteors Torhüter hinein. Der Ball rollte daraufhin unberührt ins aus. Da kein Pfiff erfolgte und das Foul auch eher vom Angreifer ausging, rechnete jeder im Stadion mit einem Abstoß, als plötzlich Serhat Erdil den Ball auf den Elfmeterpunkt legte. Schiedsrichterin Sabrina Frischmuth, die zwar kein leichtes Spiel hatte aber trotzdem meist ohne Karten auskam, entschied nach kurzer Diskussion mit den Spielern völlig überraschend auf Strafstoß. Diese Chance ließ sich Serhat Erdil auch nicht nehmen und verwandelte in der 59. Minute zum 1:1-Ausgleich. Die Antwort der Meteoriten bestand in der direkten Folge aus wütenden Angriffen. Erst holte Torhüter Grziwacik mit einer sensationellen Parade einen Kopfball Ibos, nach Flanke Irfan Yetims, aus dem Winkel. Bei der anschließenden Ecke lenkte er einen durch Kenney Sey weitergeleiteten Ball noch an den Pfosten und anschließend ins Aus. Weitere Schüsse Özkan Saracs, Ibrahima Cisses und des eingewechselten Hakan Cankayas verfehlten das Tor, ehe die Gastgeber sich wieder ordnen konnten. In den letzten 20 Minuten passierte dann auf beiden Seiten nicht mehr viel. Das änderte sich dann aber in der Nachspielzeit. Erst kam Hasan Ulusan nach einem Freistoß von Onur Güzer zentral vor dem Kasten zum Abschluss, verfehlte das Tor aber haarscharf. Im Gegenzug setzte sich der eingewechselte Mohammed Daniel Fayoumi gleich gegen zwei Gästeverteidiger durch und setzte den Ball aus gut 20 Metern an die Latte. Kurz darauf pfiff Schiedsrichterin Frischmuth das Spiel ab und entließ beide Mannschaften in die Kabinen. Als Fazit bleibt zu schreiben, dass Meteor gegen einen kampfstarken Tabellendritten auch im zehnten Ligaspiel in Serie unbesiegt blieb und sich nach dem letztendlich wohl leistungsgerechten 1:1-Unentschieden weiterhin auf einem großartigen zweiten Tabellenplatz befindet. Berliner FC Meteor 1906 vor 17 Tagen 0Kommentare
  • Spitzenspiel beim Tabellennachbarn

    Nicht nur in der Tabelle sind Meteor 06 und der BSC Rehberge benachbart, nein auch die Sportplätze beider Vereine liegen nur rund 1,5 km auseinander. Und da auch noch beide Mannschaften in den Aufstiegsregionen angesiedelt sind, verspricht das am morgigen Sonntag um 13:30 Uhr beginnende Wedding-Derby auf alle Fälle jede Menge Spannung. Dass auf dem Platz trotzdem alles fair bleibt, dafür wird Schiedsrichterin Sabrina Frischmuth sorgen, die sonst in der zweiten Frauenbundesliga für Ordnung sorgt. Landesligaabsteiger BSC Rehberge steht derzeit auf dem dritten Rang unserer Bezirksligastaffel und ist somit erster Verfolger von Meteor 06. Gerade in den Heimspielen sind die Gastgeber ein harter Brocken. Von fünf Spielen wurde nur eines im Stadion Rehberge verloren. Vor allem die Defensive – der Gastgeber kassierte bisher nur drei Heimgegentore - konnte überzeugen. Es kommt also jede Menge Arbeit auf unsere Männer zu. Aber wer will schon Punkte geschenkt bekommen? Das Team von Trainer Tobias Loeffler wird wieder alles aus sich herausholen, um am Ende auch im zehnten Spiel in Folge punkten zu können. Als zweitbestes Auswärtsteam der Liga hat auch die Mannschaft von der Ungarnstraße einiges vorzuweisen. Mit bereits 18 erzielten Auswärtstoren stellen unsere Männer sogar die beste Auswärtsoffensive. Und nach neun Siegen in Serie dürfte auch das Selbstbewusstsein unserer Männer sehr hoch sein. Nichtsdestotrotz, was ist das spannendste Derby ohne Zuschauer? Nicht viel! Daher, liebe Meteorfans, begleitet uns zum Stadion Rehberge und feuert das Team an. Ihr für uns und wir für Euch – wir sind ein Team! Berliner FC Meteor 1906 vor 19 Tagen 0Kommentare
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