• Vier Arme zu wenig für einen Sieg

    Sieben Tore waren sie nicht schlechter, aber den Sieg verdient hatten sie auch nicht - das war das SCU-Fazit nach der 17:24 (10:12)- Niederlage im Duell der Handball-Kreisliga gegen Jahn/West II. Mit 4:4 Punkten belegt der Bezirksliga-Absteiger einen Platz im Mittelfeld. "Von Beginn an war eine Unruhe im Team. Die Jungs haben einfach keinen Rhythmus gefunden. Disziplin, das Füreinender-Dasein - all das, was uns die Woche zuvor in Reuschenberg stark gemacht hatte, fehlte", urteilte Abteilungsleiter Frank Steffens. Stefan Thum zum 1:0 (3.) sorgte für die erste Führung der Gastgeber, Fabian Müller zum 10:9 (27.) für die letzte in der Partie, in der die Gäste dann fünf Tore in Folge (14:10) erzielten. Die Hoffnung nach Treffern von Sascha Löring und Fabian Müller zum 14:18 (44.) und 15:18 (46.) erfüllten sich nicht, da SCU-Angriffe zweimal verpufften. Als dann Jörn Driller den Gegenspieler beim Torwurf in den Arm griff und "Rot" sah, der fällige Siebenmeter saß (19:15) und wenig später auf der Anzeigetafel 15:21 (51.) stand, war die Messe gelesen. "Der Gegner stand sehr defensiv. Uns gelang es nicht, die Spieler aus der Abwehr zu locken und Raum für unsere Kreisläufer zu schaffen", sagte SCU-Handballboss Steffens. Die Folge: Viel zu viele Lustwürfe. Während beim Gegner gleich neun Akteure erfolgreich waren, traf beim SCU nur ein Quartett: Sascha Löring (8, dabei alle fünf Siebenmeter verwandelt), Stefan Thum, Fabian Müller und Tobias Demes (alle 3), der aus München anreiste und nach acht Stunden Fahrt quasi vom Auto in die Halle kam. Viermal kann nun mittwochs beim Training an Verbesserungen gearbeitet werden, ehe es am 3. November im Auswärtsspiel gegen TuS Gerresheim II wieder um Punkte geht. Handball 1. Herren vor 10 Tagen 0Kommentare
  • Mit einem Sieg in die vierwöchige Wettkampfpause?

    Glaubt man der Statistik, dann können die Fans unserer Kreisliga-Handballer dem kommenden Samstag entspannt entgegensehen. Gegner Jahn Oberkassel/SC West II kassierte nach dem Auftaktsieg gegen HSG Eller (37:23) dann Niederlagen gegen HSG Neuss/Düsseldorf IV (27:35) und SG Unterrath II (19:25) - dies bedeutet Rang neun unter den zwölf Teams. Der SCU gewann seine beiden zurückliegenden Spiele und kletterte auf Tabellenplatz vier. Doch mit Statistiken ist das so eine Sache. Und beim SCU kann man die jüngsten Erfolge gut einordnen. "Ohne unseren überragenden Torhüter Ralf Nöthlings hätten wir in Reuschenberg nie gewinnen können", betont Frank Steffens. Der Abteilungsleiter vergisst aber auch nicht den Hinweis, dass die personell arg gebeutelte Mannschaft gegen Unitas Haan IV (26:14) und Reuschenberg (23:19) angenehm überrascht hat. Auch am Samstag ab 18 Uhr muss noch mal improvisiert werden. Vor allem im Rückraum müssen wohl wieder Kreisläufer und Außenspieler aushelfen. Ab 18 Uhr wollen die Akteure um "Krake" Nöthlings den Sieges-Hattrick perfekt machen. Dann folgt eine vierwöchige Wettkampfpause, in der der Kader wohl wieder komplett werden dürfte. "Noch ein Sieg, und wir haben die Qual der Wahl", sagt Abteilungsleiter Steffens - mit einem Lächeln, denn auch er ist froh, wenn die "Ausfälle" wieder mit spielerischen Einfällen und Treffern in der Halle aufwarten. Handball 1. Herren vor 13 Tagen 0Kommentare
  • 3:2 Sieg im Pokal gegen DSV 04

    Es war ein packendes Pokalspiel, das die Zuschauer gestern am Niermannsweg zu sehen bekamen - und das bessere Ende hatte der SCU für sich, indem er die Partie gegen DSV 04 mit 3:2 gewann. Die Gastgeber starteten engagiert und spielten nach vorne, während DSV in der Anfangsphase auf Konter lauerte. Die Gäste hatten auch gleich zwei gefährliche Abschlüsse (4./7.), die ihr Ziel aber jeweils knapp verfehlten. Unterbach hatte nach 11. Minuten die große Chance zur Führung, als Jannik Behrens im Strafraum gefoult wurde. Der fällige Elfmeter von Rashid Loukil war aber schwach geschossen und konnte vom DSV Schlussmann pariert werden. Der vergebene Elfmeter führte zu einem Bruch bei den Hausherren, die zwar weiterhin versuchten, nach vorne zu spielen aber die Truppe beschäftigte sich zu sehr mit sich selbst. Zudem leistete man sich haarsträubende Fehlpässe. So auch in der 19. Minute, als Daniel Mion einen Ball in den Fuß des Gegner spielte. Dies nutze DSV zum Angriff. Den Schuss aus 16 Metern ließ Keeper Jürgen Brückner nach vorne abklatschen, so dass ein Stürmer zum 0:1 abstauben konnte (19.). Danach bestimmte viel Leerlauf die Partie. Kurz vor der Pause das 0:2 (42.). Ein Einwurf von rechts erreichte einen Spieler, der sich im 16er durchsetzte und vor das Tor passte, wo ein Stürmer aus Nahdistanz traf. Dies war auch der Halbzeitstand. Nach dem Wechsel präsentierte sich der SCU wie ausgewechselt und drängte auf den Anschlusstreffer. Einen Schuss von Janis Pynappel aus 8 Metern kratzte ein Spieler vor der Linie (49.). In der Folge segelten mehrere Ecken in den Strafraum des DSV, es brannte vor dem Tor, doch die Abwehr konnte immer wieder klären. In der 57. Minute der verdiente Anschlusstreffer. David Eberle brachte den Ball nach einer Ecke erneut in den 16er, wo das Leder Daniel Mion erreichte. Dieser traf aus gut 14 Metern leicht abgefälscht zum 1:2. Der SCU drängte weiter und vergab einige Gelegenheiten, der DSV konnte sich kaum noch befreien. Es dauerte bis zur 68. Minute ehe der Ausgleich fallen sollte. Eine ähnliche Situation wie bei 1:2 - erneut brachte Eberle einen Ball vor das Tor, wo der Ball abgefälscht bei Daniel Mion landete. Dieser schloss überlegt ins linke Eck ab und glich zum 2:2 aus. Drei Minuten später hatten die Gastgeber die Partie gedreht. Janis Pynappel spielte einen Pass in den Lauf von Daniel Mion, der mit dem Tor zum 3:2 (71.) seinem dritten Treffer erzielte und somit einen Hattrick schnürte. Der DSV wurde nun auch wieder offensiver und drängte nach vorne, so dass es Räume zum Kontern gab. Rashid Loukil (78.) und der eingewechselte Tobias Schössler (87./90.) vergaben gute Chancen. Die Gäste, welche ab der 82. Minute aufgrund einer roten Karte (Meckern) in Unterzahl agierten, versuchten es mit der Brechstange. Einige Bälle segelten in den Unterbacher Strafraum, konnten aber entschärft werden. Dennoch hatten die Hausherren in der 88. Minute Glück, als Torwart Jürgen Brückner und Jannik Behrens uneins waren. Der Torwart kam zu spät aus dem Tor, so dass ein in Stürmer an den Ball kam und Brückner mit vollem Risiko Ball und Gegner klärte. Über einen Elfmeterpfiff hätte man sich nicht beschweren können. So blieb es beim knappen 3:2 Erfolg, der aufgrund der Leistungssteigerung in Hälfte zwei verdient war. 1. Mannschaft vor 14 Tagen 0Kommentare
  • Wiedergutmachung geglückt

    Nach der dürftigen Leistung im Derby gegen Erkrath (2:2) präsentierte sich der SCU im Heimspiel gegen DJK Tusa wieder mit einer ansprechenden Leistung und gewann mit 3:1 (0:0). Es war von Beginn an eine enge, ausgeglichene Partie. Die Gäste aus Düsseldorf zeigten sich laufstark und kombinationssicher. Allerdings fehlte der nötige Zug nach vorne, so dass in Hälfte eins eigentlich keine echte Torchance heraussprang. Dies lag auch an der gut organisierten Defensive der Hausherren, die wenig zuließen. Im Gegensatz zu Tusa hatten die Hausherren allerdings einige gute Gelegenheiten in Hälfte eins in Führung zu gehen. In der Anfangsphase verpasste Kai Leeuwis eine Hereingabe von rechts nur knapp (7.). Den ersten Warnschuss gab dann nach einer viertel Stunde Tobias Schössler ab, der ein Zuspiel von Eddy Ziegler aus gut 16 Metern volley über die Querlatte jagte (15.). Der SCU spielte weiter konzentriert und kontrolliert, kam in der Folge zu weiteren, guten Möglichkeiten. In der 22 Minute hatten die zahlreichen Zuschauer schon den Torschrei auf den Lippen. Timo Bischoff spielte auf der rechten Seite einen Pass in den Lauf von Janis Pynappel, der das Leder von der Grundlinie geschickt auf Baghdad El Bourimi zurücklegte. Dessen Schuss aus gut 10 Metern parierte der Düsseldorfer Schlussmann stark zur Ecke. In den nächsten 15 Minuten sahen die Zuschauer wenig gelungene Aktionen vor den Toren. Erst kurz vor der Pause kam wieder etwas mehr Schwung in die Partie. Ein Freistoß für den SCU stellte die nächste Chance dar. Tobias Schössler brachte den Ball von rechts in den Strafraum, wo Daniel Mion den Ball an den zweiten Pfosten verlängerte. Dort stand Jannik Behrens frei, köpfte das Leder aber aus Nahdistanz neben das Tor (39.). In der 42. Minute noch einmal ein Angriff über rechts. Tobias Schössler spielte eine scharfe Hereingabe vor den Kasten, wo Daniel Mion aber noch geblockt werden konnte. So blieb zur Pause beim torlosen Unentschieden. Nach dem Wechsel nahm die Partie deutlich mehr Fahrt auf. Es waren die Gastgeber, die den besseren Start hinlegten. Nuri Gülmez passte den Ball auf die linke Seite, wo der stark aufspielende Jannik Behrens seine starke Leistung mit dem 1:0 (47.) krönte. Er umkurvte einen Gegenspieler und traf mit einem platzierten Schuss aus 16 Metern ins rechte Eck. Das Tor war wie ein Signal für Tusa, die nun auf den Ausgleich drängten. Nach Wiederanstoß hatten die Düsseldorfer ihre erste Chance. Einen Schuss aus 18 Metern entschärfte Keeper Marcel Aust stark (48.). Auch bei einem Freistoß aus gut 22 Metern zeigte sich Aust auf dem Posten und parierte sicher (51.). In dieser Phase war der SCU etwas zu passiv. Die Gäste blieben am Drücker und glichen aus. Ein Pass in die Nahtstelle der Viererkette erlieft ein Tusa-Stürmer, der einen Schritt schneller am Ball war als Marcel Aust und zum 1:1 (59.) vollendete. Unterbach hatte die richtige Antwort parat. Nuri Gülmez brachte eine Ecke vor das Tor, die zunächst abgewehrt wurde. Der Ball kam erneut zu Gülmez, der das Leder mit vollem Risiko aufs Tor brachte. Der Schuss landete leicht abgefälscht im langen Eck und es stand 2:1 (61.). Erneut suchte Tusa die direkte Antwort. Ebenfalls eine Ecke sorgte für Gefahr im Unterbacher Strafraum. Einen Kopfball aus Nahdistanz parierte Marcel Aust mit einem überragenden Reflex (65.). Kurze Zeit später war es erneut Marcel Aust, der einen Schuss aus 16 Metern stark abwehrte, den Nachschuss setzten die Gäste neben das Tor (69.). Nach diesen beiden Chancen hielt der SCU besser dagegen und verteidigte mit viel Leidenschaft die knappe Führung. Man wartete auf den entscheidenden Konter, der kommen sollte. Zunächst scheiterte der eingewechselte Jerome Wilbath aus spitzem Winkel. Seine scharfe Hereingabe von rechts mutierte ungewollt zum Torschuss und zwang den Tusa Schlussmann zu einer starken Parade (80.). Wenig später war dieser aber machtlos, als der SCU einen Konter erneut über die rechte Seite fuhr. David Eberle setzte Daniel Mion in Szene, der bis zur Grundlinie lief. Seine präzise Hereingabe drückte Tobias Schössler zum 3:1 in die Maschen (83.). und entschied damit eine temporeiche Partie zugunsten des SCU. Aufgrund der höheren Anzahl von Torchancen über 90 Minuten ist der Sieg nicht unverdient, auch wenn das Spiel über weite Strecken ausgeglichen war. Der SCU überzeugte - bis auf eine kurze Phase nach dem 1:0 - und rückt auf den zweiten Tabellenplatz vor. 1. Mannschaft vor 16 Tagen 0Kommentare
  • "Krake" Nöthlings lässt Reuschenberg verzweifeln

    Ob von den Außenpositionen, im Zweikampf Mann gegen Mann nach zahlreichen Tempogegenstößen oder beim Siebenmeter-Duell: Torhüter Ralf Nöthlings trieb die Handballer des Tus Reuschenberg in der zweiten Halbzeit in den Wahnsinn. Am Ende hieß es 23:19 (13:13) für die "Wundertüte SC Unterbach", "da einige Spieler wegen zahlreicher Ausfälle auf ungewohnten Positionen spielten", wie Frank Steffens betonte. Der Handball-Abteilungsleiter war stolz auf eine Leistung, an der jeder beteiligt war, weil jeder kämpfte. Sascha Löring (10 Tore/davon fünf Strafwürfe), Goran Brozovic (4), Stefan Thum und Fabian Müller (je 3) waren die erfolgreichsten Werfer der Gäste, die beim 14:13 erstmals führten und nach dem Gegentor zum 19:21 in den verbleibenden 8:20 Minuten die Bude dicht machten - vor allem dank "Krake" Nöthlings, der u.a. alle drei Strafwürfe abwehrte. Der Schlussmann hatte sich die Reuschenberger Torjäger Sven-Peter Lindner (der Rechtsaußen erzielte dennoch acht Treffer, ließ sich aber zu Beginn der zweiten Halbzeit entnervt auswechseln) und Rückraumspieler Matthias Brecklinghaus (sonst ebenfalls ein Torgarant, diesmal aber nur einmal erfolgreich) ausgeguckt und letztlich resignieren lassen. "Das schnelle Spiel der Reuschenberger war schon gut anzusehen", stellte Frank Steffens fest, " aber dann hat sich fast keiner mehr getraut aufs Tor zu werfen." Denn dort stand "Krake" Nöthlings, der Vater des unerwarteten Erfolges, durch den die Kreisliga-Handballer des SCU ihr Punktekonto auf 4:2 verbesserten und auf den vierten Tabellenplatz kletterten. Am Samstag, 6. Oktober, wartet ab 18 Uhr die nächste Aufgabe. Die HSG Jahn/West (Platz 9 / 2:4 Punkte) kommt dann in die Halle der Carl-Sonnenschein-Schule. Handball 1. Herren vor 17 Tagen 0Kommentare
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