• BW Friesdorf - Vfl Alfter 1:0( 0:0 )

    Terauchi avanciert zum Matchwinner Friesdorf gewinnt das "Sechspunkte-Derby" gegen Alfter Der Fußballmittelrheinligist FC Blau-Weiß Friesdorf hat „das Sechspunkte-Derby“, so stand es zumindest auf den Spieltagsplakaten rund um die Margaretenstraße zu lesen, gegen den VfL Alfter mit 1:0 (0:0) gewonnen und damit den Sprung auf Tabellenplatz sieben geschafft. Das Tor des Nachmittags erzielte Daito Terauchi zehn Minuten vor dem Abpfiff. Terauchi ist einer der Akteure, die der Mannschaft des Trainerduos Thomas Huhn und Johannes Weitensteiner auch nach der Winterpause erhalten bleiben wollen. „Ein verdientes Resultat“, meinte Huhn nach der Partie, die allerdings von verpassten Torchancen hüben wie drüben geprägt war. Dennoch war auch für den Gästecoach der Friesdorfer Dreier ein akzeptabler Spielausgang. „Wir sind nie so wie in den letzten beiden Partien richtig ins Spiel gekommen“, meinte Bayram Ilk enttäuscht. Allerdings hätte Mehmet Dogan der Partie bereits früh eine ganz andere Richtung geben können. In der 5. und 6. Minute hatte der Alfterer Edeltechniker jeweils den Führungstreffer bereits auf dem Fuß. „Das waren Dinger, die er sonst im Schlaf macht“, sagte der VfL-Coach. Auch der Friesdorfer Trainer haderte mit der Chancenverwertung seiner Spieler. „Daito Terauchi und Etienne Kamm hätten schon in der ersten Hälfte treffen müssen“, meinte Huhn. So blieb die Partie lange offen und hätte nochmals in der 60. Spielminute zugunsten der Gäste kippen können. Aber wieder scheiterte Dogan. Diesmal mit einem direkten Freistoß an der Latte. So fiel die Rolle des Matchwinners schließlich Daito Terauchi zu, der in der 80. Minute den Alfterer Schlussmann Tim Rudersdorff zum entscheidenden 1:0 überwinden konnte. Während sich Friesdorf in der oberen Tabellenhälfte wiederfindet, belegt der VfL Alfter den zehnten Tabellenplatz. Am letzten Spieltag des Jahres empfängt Friesdorf ebenfalls zu Hause den FC Hürth. Der VfL Alfter bekommt es am ersten Spieltag der Rückrunde vor heimischem Publikum mit dem Aufsteiger aus Deutz zu tun. FC Blau-Weiß Friesdorf: El Daghais, Hatsushiba, Madani, Liontos (75. Rahn), Biermann, Kamm, Fleischer, Fichtl, Terauchi (90. Takizawa), Püttmann, Nuhi (79. Sulejmani). VfL Alfter: Rudersdorff, Heinze (85. Mbay), Hoerner, Lünenbach, Flohe, Hergesell, Dietz (57. Koc), T. Dogan, Lee, Park (82. Rollepatz), M. Dogan. Autor:General-Anzeiger Bonn / Thomas Heinen v. 10.12.2018 Erste Mannschaft Montag, 10. Dez 2018 0Kommentare
  • BW Friesdorf - Vfl Alfter ( So. 14:45 )

    Huhn schiebt Alfter Favoritenrolle zu Friesdorf im Derby gegen den VfL Der Friesdorfer Trainer bleibt trotz zuletzt starker Leistung seines Teams zurückhaltend und sieht den Gegner aus Alfter im Vorteil. Derweil laufen die Vorbereitungen auf die Rückrunde auf vollen Touren Thomas Huhn gibt sich bescheiden. „Mit zwei Siegen im Gepäck ist Alfter Favorit“, sagt der neue Trainer des FC Blau-Weiß Friesdorf vor dem Derby in der Fußball-Mittelrheinliga am Sonntag (14.45 Uhr, Margaretenstraße). Tatsächlich schoss sich die Elf von Trainer Bayram Ilk mit den beiden 1:0-Erfolgen in Vichttal und gegen den FC Hennef ein Stück aus der Krise, steht aktuell auf Platz neun. „Wir müssen nicht zwingend etwas ändern“, findet Ilk deshalb. „Weder personell noch mit Blick auf die taktische Ausrichtung.“ Aber auch Friesdorf zeigte sich trotz aller finanzieller und personeller Probleme zuletzt von seiner starken Seite, behauptete sich bei der SV Deutz mit einem deutlichen 5:2 und verbesserte sich damit auf Platz zehn – nur einen Punkt hinter Alfter. „Ich erwarte ein sehr enges Spiel, das sowohl vom Derbycharakter als auch von der Tabellensituation geprägt sein wird“, sagt Huhn, der auf den verletzten Kapitän Recep Kartal verzichten muss. Nicht ohne Brisanz ist die Tatsache, dass Kevin Biermann und der in Friesdorf suspendierte Torhüter David Weidner ab der Rückrunde für Alfter spielen. Während in Alfter nach den beiden Siegen so etwas wie Entspannung eingekehrt ist, laufen in Friesdorf die Vorbereitungen auf die Rückrunde auf Hochtouren. Torhüter Abduelrihim Eldaghais, Frank Ananou, Masahiro Hatsushiba, Alexandros Liontos, Dorian Madani, Julian Rahn, Tim Teipel, Oliver Vianden, Gentrit Sulejmani, Yuki Takizawa, Benjamin Nuhi und Daito Terauchi gaben bereits ihre Zusage, auch in der Rückrunde in Friesdorf spielen zu wollen. Laut Huhn sollen drei Spieler aus der U 19 den Kader aufstocken. Zudem sei man sich mit drei externen Spielern einig. Autor: General-Anzeiger Bonn / Thomas Heinen v.07.12.2018 Erste Mannschaft Freitag, 7. Dez 2018 0Kommentare
  • VfL Alfter — FC Hennef 05 1:0 (0:0).

    Alfter gelingt die Revanche VfL besiegt den FC Hennef 1:0 Durch einen verdienten 1:0 (0:0)-Heimerfolg gegen den FC Hennef hat sich der VfL Alfter etwas von den Abstiegsrängen der Fußball-Mittelrheinliga entfernt. Die Gäste gingen erstmals nach acht Spielen wieder als Verlierer vom Platz. Vor einigen Wochen hatte die Vorgebirgself im Mittelrheinpokal noch sang- und klanglos mit 1:4 gegen die favorisierten Hennefer verloren. Diesmal war das Team von Trainer Bayram Ilk von der ersten Minute an präsent. Ilk hatte innerhalb seines Teams gehörig umgestellt und ließ Innenverteidiger Tarik Dogan im defensiven Mittelfeld an Stelle von Erwin Spahiu agieren, der in die Viererkette rückte. Dies gab der VfL-Elf ebenso Stabilität wie Claas Heinze, der in zentralen Mittelfeld den Rhythmus angab. Zum Spieler des Tages avancierte aber Patrick Dietz, der sein bestes Saisonspiel machte. Zwar entschied der als Favorit angereiste FCH in der ersten Hälfte die Wertung Ballbesitz für sich, dafür agierte Alfter etwas zielstrebiger und überbrückte das Mittelfeld schnörkelloser. Claas Heinze tat sich in der 8. und 38. Minute besonders hervor, als er FCH-Keeper Niclas Altmann jeweils zum Eingreifen zwang. Auf der anderen Seite hätte Matthias Roder die Gäste in Führung bringen müssen, schoss aber frei stehend am Tor vorbei. Zuvor hatte VfL-Torwart Tim Rudersdorff einen Distanzversuch von Sven Brand nach vorne abprallen lassen. Hausgemacht geriet die Glatzel-Elf in der 56. Minute auf die Verliererstraße. Yoshiaki Kikuchi ließ sich – wohl genervt von der intensiven Betreuung durch die VfL-Defensive – abseits des Spielgeschehens zu einer Tätlichkeit gegen Tarik Dogan hinreißen. Die logische Folge: Platzverweis. Fortan wusste die Vorgebirgself die Räume, die sich durch die Überzahl ergeben hatten, zu nutzen, wenn auch nicht immer erfolgreich. Während Mehmet Dogan den Führungstreffer fast schon fahrlässig liegenließ (64.), bereitete er ihn nur kurz darauf glänzend vor. Patrick Dietz belohnte sich für eine starke Vorstellung mit dem 1:0 (65.). Anschließend versäumte es der VfL, den Sack zuzumachen, obwohl es einige Gelegenheiten gab. Während ein Befreiungsschlag von Gibok Lee aus 60 Metern am Hennefer Lattenkreuz endete (66.), scheiterte Chang Park gleich zweimal an Gästekeeper Altmann (71./89.). Dazwischen hatte Dietz eine weitere Chance (87.). So eröffnete sich dem eingewechselten Johannes Jahn noch die Chance auf den Ausgleich, er traf in der Nachspielzeit aber nur das Alfterer Außennetz. VfL Alfter: Rudersdorf, Lee, Hoerner, Dietz, Greulich, Lünenbach, Hergesell, T. Dogan, Heinze, Park (90. Delijaj), M. Dogan (89. Rollepatz). FC Hennef: Altmann, Ehrenstein, Genesi, Westerkamp (46. Jahn), Viehweger, Diehl (76. Higa), Brand, Roder, Eck (63. Higa), Kikushi, Klug. Autor: General-Anzeiger Bonn / Ludovic Bürling .v..03.12.2018 Erste Mannschaft Montag, 3. Dez 2018 0Kommentare
  • VfL Alfter - FC Hennef 05 (So. 14:30)

    Alfter fast wieder komplett VfL trifft auf Hennef Beim Fußball-Mittelrheinligisten VfL Alfter erinnert man sich ungern an das letzte Aufeinandertreffen mit dem Rivalen FC Hennef 05. Im Oktober verlor die Elf von Trainer Bayram Ilk im Erstrundenspiel des Mittelrheinpokals sang- und klanglos mit 1:4. Am kommenden Sonntag (14.30 Uhr, Strangheidgesweg) findet im Ligabetrieb die Neuauflage statt. „Wir waren damals nur körperlich anwesend. Diesmal spielen wir zu Hause. Wir werden es den Hennefern nicht noch einmal so einfach machen“, verspricht Ilk, der aber dennoch die Gäste zum Favoriten erklärt. „Der FCH hat sich nicht von ungefähr auf Tabellenplatz vier vorgearbeitet.“ In der Tat haben die Hennefer seit acht Meisterschaftsspielen nicht mehr verloren. Und auch beim unglücklichen Ausscheiden im Mittelrheinpokal – 3:5 nach Elfmeterschießen – hatte die Elf von Trainer Sascha Glatzel den Favoriten FC Wegberg-Beeck am Rande der Niederlage. Das alles stimmt Glatzel zuversichtlich, doch er lässt sich davon nicht blenden. „Letzte Saison sind wir als Tabellenzweiter nach Alfter angereist und glatt mit 0:3 untergegangen“, warnt er. Während Hennef durch den FVM-Pokal im Rhythmus blieb, nutzten die Alfterer die spielfreie Woche, um sich von einer Krankheitswelle zu erholen. „Die Pause kam uns gelegen“, meint Ilk, der nun fast auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. Lediglich Keeper Cameron Kemp (Gehirnerschütterung) fällt aus. Für ihn rückt Tim Rudersdorff zwischen die Pfosten. Hinter Mehmet Dogans Einsatz (Kniebeschwerden) steht ein Fragezeichen. Beim Gast ist die Personallage angespannter. Glatzel muss seine Vierer-Abwehrkette nach den Ausfällen von Yannick Genesi und Kuss Kunzika umbauen. Für Burak Mus (Faserriss) ist das Fußballjahr 2018 beendet. Ein etwas anderes Gesicht wird der VfL Alfter übrigens im kommenden Jahr haben. Neben Torwart Patrick Weidner und Kevin Biermann schloss sich nun auch der 22-jährige Liridon Hoxhaj von BW Friesdorf dem VfL an. Alfter verlassen werden hingegen Tim Rudersdorff, Tim Lünenbach und – für Trainer Bayram Ilk „überraschend“ – David Greulich. Die beiden Letztgenannten treten Auslandsaufenthalte an. |Autor: General-Anzeiger Bonn v.30.11.2018 Erste Mannschaft Freitag, 30. Nov 2018 0Kommentare
  • Klaus Schnieber mit 49 Jahren wieder Torwart in Alfter

    Torwart des VfL Alfter gibt mit fast 50 Jahren Comeback Der Unverwüstliche spielt wieder: Klaus Schnieber ist beim VfL Alfter der Mann für alle Fälle. Eigentlich hatte der Torwart seine Karriere vor vier Jahren beendet. Sonntag 18. November 2018: Eine Stunde ist das Spiel der Fußball-Mittelrheinliga zwischen dem VfL Vichttal und dem VfL Alfter alt, als Gästetorwart Cameron Kemp mit einer leichten Gehirnerschütterung das Spielfeld verlassen muss. Ersatzmann Klaus Schnieber macht sich bereit und wird beim Stande von 0:0 eingewechselt. Es folgt ein kurzer Austausch mit Innenverteidiger Tarik Dogan, anschließend dirigiert er seine Vorderleute – routiniert, souverän. Ein normaler Vorgang im Fußballgeschäft möchte man meinen. Irrtum, denn der Mann, der am Ende einen wichtigen 1:0-Sieg feiert, wird in wenigen Wochen 50 Jahre alt. Als Schnieber vor etwas über vier Jahren seine Karriere als Spieler beendete, blieb er dem VfL Alfter und seinem Metier treu – als Torwarttrainer. „Ich brauche den Fußball. Es macht mir einfach Riesenspaß“, sagt der bodenständige Rheinbacher. „Ich habe immer dort gewohnt, wo ich gespielt habe.“ Derzeit gerade mal 500 Meter vom Alfterer Waldstadion am Strangheidgesweg entfernt. Als Libero habe er bei TuRa Oberdrees seine ersten Berührungen mit dem damals noch echten Lederball gehabt, erinnert sich Schnieber, der es als „letzter Mann“ später sogar in die Kreisauswahl schaffte. In dieser Auswahl spielte er auch auf der Torwartposition, auf die er sich schnell festlegte. „Entweder Stürmer oder Torwart, denn dort passiert immer etwas. Was dazwischen ist, ist nur Beiwerk“, lacht der 49-Jährige, der in der C-Jugend auch schon mal auf den FC Hardtberg traf – mit Bodo Illgner zwischen den Pfosten. Während der spätere Weltmeister nach seiner Kölner Zeit seinem Beruf überwiegend im Ausland nachging, blieb Klaus Schnieber in der Region. Nur einmal hätte er seinem damaligen Gegenüber in die Bundesliga nachfolgen können, als der MSV Duisburg auf Schnieber aufmerksam wurde. „Es war fast alles geregelt, auch der Vertrag war ausgehandelt.“ Dass es nicht zu einem Engagement kam, hatte einen fast schon humorvollen Hintergrund: „Der Vertrag galt nur für die 1. Liga, und der MSV stieg in dem Jahr doch tatsächlich aus der Bundesliga ab. Aber das habe ich nie bereut“, betont Schnieber, der auch so sein sportliches Glück fand. Beim VfL Rheinbach verbrachte er „mit meinen Abwehrstrategen Rainer Münster und Thorsten Jordan“ seine schönste Zeit, wie er sagt. Beim damaligen Verbandsligisten erlebte er neben turbulenten Zeiten auch aufregende Spiele. Eines davon ist ihm heute noch genau so präsent wie damals. Nachdem der VfL im Jahr zuvor nur knapp dem Abstieg entronnen war, standen die Rheinbacher in der Spielzeit 1994/1995 vor dem letzten Spiel beim Tabellenführer SV Baesweiler auf Rang zwei und benötigten einen Sieg mit zwei Toren Unterschied, um den Aufstieg in die Oberliga perfekt zu machen. „Wir führten nach einem sensationellen Spiel bis in die Nachspielzeit hinein mit 3:1, ehe der Schiedsrichter auf Elfmeter für Baesweiler entschied.“ Die Köpfe der Rheinbacher gingen runter, nur einer blieb cool: Klaus Schnieber. Er hielt den Strafstoß, der VfL stieg auf. „Ich habe damals in der Saison sechs Elfmeter in Folge gehalten, danach zehn Jahre keinen mehr“, lacht Schnieber. Insgesamt verbrachte der Torwart 16 Jahre in der Glasstadt, unterbrochen von einem Gastspiel beim Bonner SC. In der Regionalliga West/Südwest brachte es Schnieber auf zwölf Einsätze, darunter der 1:0-Auswärtserfolg bei RW Essen im Stadion an der Hafenstraße, ehe ihn ein Fußbruch zurückwarf. Bevor der Keeper zum VfL zurückkehrte, machte er, was nur wenige wissen, beim FC Rheinbach Zwischenstation – als treffsicherer Stürmer. Auch in seiner Spielerzeit beim VfL Alfter hat er eine ganze Menge erlebt. Schönes und weniger schönes. So wie im August 2010, als die Vorgebirgself den Aufstieg in die Mittelrheinliga schaffte und im gleichen Jahr das Endspiel des Mittelrheinpokals erreichte, das mit 0:2 gegen Germania Windeck verloren ging. „Es war weniger die Niederlage, die schmerzte, sondern vielmehr die Auslosung der ersten DFB-Hauptrunde, die ein paar Tage später stattfand. Als Windeck tatsächlich den FC Bayern zugelost bekam, war die Stimmung in der Mannschaft auf unserer Mallorca-Tour kurzzeitig im Keller“, erinnert sich Schnieber, der im Laufe seiner Karriere viele Trainer hat kommen und gehen sehen. Einige blieben ihm in sehr guter Erinnerung. Walter Posner, Hans Kodric und nicht zuletzt Dieter Neuhaus, Bonner Trainer-Institution und heute sportlicher Leiter in Alfter. Schnieber: „Vom Dieter habe ich im hohen Fußballalter noch viel gelernt.“ Wenn am letzten Spieltag des Jahres Viktoria Arnoldsweiler in Alfter gastiert, feiert Schnieber seinen 50. Geburtstag. Er wird jedoch diesmal weder zwischen den Pfosten des VfL-Gehäuses stehen noch hinter dem Tor. „Ich habe schon vor längerer Zeit einen Skiurlaub gebucht. Vielleicht hätte ich besser mal in den Spielkalender geschaut“, schmunzelt Schnieber. Autor: General-Anzeiger Bonn/Ludovic Bürling v..24.11.2018 Erste Mannschaft Samstag, 24. Nov 2018 0Kommentare
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