• Wie in Düren eine regionale Fußballmacht entstehen soll

    Der neugegründete 1. FC Düren steht kurz vor einer Fusion mit dem Landesliga-Zweiten GFC Düren 99. Fokus liegt auf der Jugend. In Düren nimmt die Vision weiter Formen an, eine regionale Fußballmacht auf die Beine stellen zu wollen. Zwischen dem im November gegründeten 1. FC Düren, dessen Präsident Landrat Wolfgang Spelthahn ist, und dem Landesligisten GFC Düren 99 sind die Gespräche um eine mögliche Fusion weit vorangeschritten – in wenigen Wochen soll die Entscheidung fallen. Dem 1. FC Düren gehört bereits die Fußballabteilung des FC Düren-Niederau an. GFC 99 und Niederau stehen an der Spitze der Landesliga?2. Die Chancen stehen also gut, dass das Projekt 1. FC Düren ab der kommenden Saison in der Mittelrheinliga starten könnte. Der neue Verein hat die Ambitionen, langfristig mindestens in der Regionalliga spielen zu wollen. Basis der Vorhaben soll ein Nachwuchsleistungszentrum sein, aus dem der FCD nach den Plänen von Wolfgang Spelthahn eine Jugend-Bundesligamannschaft hervorbringen soll. Der Präsident betonte jüngst, dass der Unterbau nicht nur aus der angeschlossenen Niederauer Jugendabteilungen bestehen soll: den Nachwuchsabteilungen anderer Vereine, die eine nachhaltige Jugendarbeit betreiben, steht eine Kooperation ebenfalls offen. Spelthahn nannte zum Beispiel den VfVJ Winden aus Kreuzau sowie den FC Rasensport Tetz und Viktoria Koslar aus dem Jülicher Land. Zu den Kaderplanungen hält sich Wolfgang Spelthahn noch bedeckt. Namen würden erst genannt, wenn die Verträge hieb- und stichfest sind – sie sollen schließlich für den Profibereich gültig sein. Den Namen Deniz Naki, der nicht mehr zu seinem türkischen Drittliga-Verein zurückkehren wird, habe Spelthahn jedoch nicht auf der Liste. Fest steht, dass Bernd Lennartz des Landesliga-Spitzenreiters Niederau Chefcoach der ersten Mannschaft sein wird. „Der Trainer ist sich sicher, dass wir mit unserer geplanten Jugendarbeit und erfahrenen Spielern als Ergänzung unsere Ziele erreichen werden“, betonte Spelthahn. Gert Engels, der Anfang des Jahres als Co-Trainer zum japanischen Erstligisten Vissel Kobe, dem Verein von Lukas Podolski, gewechselt ist, wird den ambitionierten Dürener Verein auch aus Asien heraus weiter beraten. Optisch mit den Farben Blau und Gelb orientiert sich der 1. FC Düren auf Wunsch von Spelthahn an den Boca Juniors aus Buenos Aires, dem argentinischen Heimatklub von Diego Maradona. Ausrüster buhlen Der Präsident fühlte sich, wie er sagte, in den vergangenen Tagen in seinem Projekt bestätigt: Sowohl der US-Ausrüster Nike als auch Adidas würden um einen Ausrüstervertrag buhlen; die Entscheidung fällt in Kürze. Vom deutschen Hersteller, auch das ist Teil der Geschichte, würde ein lokaler Händler profitieren. Noch stattet er den FC Niederau aus – bekommt Nike den Zuschlag, werden sämtliche Geschäfte online abgewickelt. Quelle: Bild und Text FuPa) Erste Mannschaft 1. Feb 0Kommentare
  • FCN stürzt GFC 99 vom Thron

    Niederau setzt sich in einem mitreißenden Derby am Ende 3:2 durch. Burgauer führen nun vor dem letzten Spieltag in diesem Jahr die Tabelle mit drei Punkten vor dem Bergs-Team an. Steltzner mit dem Siegtreffer. Der FC Niederau hat in einem in Hälfte zwei richtiggehend mitreißenden Derby die SG GFC Düren 99 mit 3:2 in der Fußball-Landesliga geschlagen und den Gegner nicht nur von der Tabellenführung gestürzt – sondern diese vor dem letzten Spieltag in diesem Jahr gleich selbst übernommen. Den Burgauern (jetzt 33 Punkte und damit drei mehr als der GFC 99) reicht jetzt im letzten Meisterschaftsspiel nächste Woche in Eilendorf ein Punkt, um als Erster ins neue Jahr zu gehen. FC Düren-Niederau - Sportgemeinschaft GFC Düren 1899 3:2 Die Gäste dagegen blieben nach den neun Auftaktsiegen nun schon zum fünften Mal in Folge ohne „Dreier“ und sind froh, wenn sie in der zweieinhalb Monate währenden Winterpause Zeit haben, sich zu sammeln. Für sie war es eine höchst unglückliche Niederlage, weil sie vor rund 300 Zuschauern zwei Mal in Führung gegangen und ganz nah dran an mindestens einem Punkt waren. Aber dann kam die letzte Viertelstunde und die kleine Show von Daniel Bleja und Jannis Steltzner, die – unterstützt und abgesichert von ihren Hinterleuten – in einer Dynamik und Präzision die Partie drehten, die selten ist in dieser Liga. Natürlich war SG-Trainer Sandro Bergs nur wenige Momente nach dem Ende des Spiels noch angefasst, aber er fand auch schon erste Gründe dafür, dass das 45-minütige Spektakel in einer Niederlage für seine Elf mündete. „Mit der Art und Weise unseres Auftritts bin ich grundsätzlich zufrieden, aber nicht damit, wie wir die Tore kassieren, das war zu billig. Der Spielverlauf war fast skurril, aber man muss auch anerkennen, dass wir auf einen Gegner getroffen sind, der vor Selbstvertrauen nur so strotzt.“ Das kann man vom GFC 99 – siehe die Sieglos-Serie – nicht unbedingt behaupten und dennoch hatte vieles von dem, was der Ex-Tabellenführer 50, 55 Minuten lang machte, Hand und Fuß. Bis auf einen Kopfball des Ex-FCNlers Alex Hürtgen in der 45. Minute hatten sie zwar keinen gefährlichen Abschluss, aber sie ließen auch erst spät die ersten Niederauer Chancen zu. Bleja (32., knapp links vorbei) und Steltzner (43., zu zentral auf GFC 99-Keeper Thomas Mörs) gaben eher Distanzschüsse ab, wohingegen die Möglichkeit von Chama Kaira in der 44. Minute den Siegel „Hundertprozentige“ trug, als er, exzellent bedient von Steltzner, aus kurzer Distanz nur Mörs anschoss. Als am Rand die ersten Thesen, die Partie könne nur 0:0 ausgehen, aufgestellt wurden, fiel in der 47. Minute dann doch das erste Tor für die Gäste durch den halblinks im Niederauer Sechzehner ungedeckten Marc Wollersheim. Jetzt waren alle Beteiligten in einem total fairen Derby auf Betriebstemperatur. Jannis Becker, der FCN-Kapitän und in der Kernkompetenz Innenverteidiger, war es, der in der 63. Minute nach einem Freistoß artistisch per Fallrückzieher zum 1:1 ausglich, aber nur drei Minuten später schlug der GFC 99 zurück. Hürtgen spielte einen herrlichen Pass in den Lauf von Michael Strauch, dem Spielführer auf der anderen Seite, der überlegt zum 1:2 traf. Aber die Gäste konnten dieses Ergebnis nicht halten, weil sie es nicht hinbekamen, Bleja und Steltzner zu halten. In der 75. Minute tankte sich Bleja, der das 1:2 noch mit einem Ballverlust eingeleitet hatte, auf links durch und flankte so präzise auf den Kollegen Steltzner, dass der alle Zeit hatte, Mörs per Kopf zu verladen und auf 2:2 zu stellen. Zehn Minuten später war es einmal mehr die Co-Produktion der beiden Stürmer – Kopfball-Verlängerung Bleja, dynamischer Abschluss Steltzner –, die zum 3:2 am Ende eines spannenden Derbys führte. Bernd Lennartz, der Coach des Siegers, freute sich: „Wir hatten heute auch ein Stück weit Spielglück, der Verlauf war ja doch etwas ungewöhnlich. Aber ich finde auch, dass wir meist die Kontrolle hatten und bis auf die Tore nicht viel zugelassen haben. Generell bemerken wir, dass die Dinge in den letzten Wochen im Unterschied zur Frühphase der Saison immer besser klappen.“ Schiedsrichter: Marc Jäger (SG 92) - Zuschauer: 300 Tore: 0:1 Marc Wollersheim (47.), 1:1 Jannis Becker (62.), 1:2 Michael Strauch (66.), 2:2 Jannis Steltzner (73.), 3:2 Jannis Steltzner (85.) (Quelle FuPa: Foto und Text) Erste Mannschaft Montag, 4. Dez 2017 0Kommentare
  • Niederau bleibt weiter oben dran

    Der FC schlägt Nierfeld 2:0 und liegt jetzt punktgleich mit dem Ersten GFC Düren 99 an der Spitze. Daniel Bleja erzielt beide Treffer für die Gastgeber. Spitzenspiel gegen Tabellenführer am 3. Dezember. Der FC Niederau hat 14 Tage vor dem wie immer brisanten Derby gegen den GFC Düren 99 den vor Kurzem noch vier Punkte betragenden Rückstand mit dem 2:0 gegen den SV Nierfeld komplett aufgeholt. FC Düren-Niederau - SV Schwarz-Weiß Nierfeld 1929 2:0 Die Kontrahenten aus der Stadt liegen nun punktgleich mit 30 Zählern an der Spitze, und das Derby am 3. Dezember wird nicht nur von allerlei Vereins- und Lokalpolitik-Themen geprägt sein, sondern eben auch ein veritables Spitzen-Duell werden, in dem die Entscheidung fällt, wer als Tabellenführer ins Jahr 2018 geht. Bis dahin sind es aber noch knapp zwei Wochen und in der Aktualität haben die Burgauer mit dem gestrigen Heimsieg einen Schritt nach vorne gemacht. Den hatten sie sich ja gewünscht, nach Wochen, in denen zwar die Ergebnisse – und die sind ja nicht ganz unwichtig im Fußball – stimmten, aber zu selten das ganze Potenzial abgerufen wurde. Bernd Lennartz, der öffentlich generell eher mit Lobeshymnen geizende Niederauer Coach, hatte dieses Mal ein paar Dinge gesehen, die er durchaus goutierte. „Das war ein Spiel, das mir besser gefallen hat als viele andere zuletzt. Wir waren es, die meist bestimmt haben, was passiert, allein unsere Aktionen im letzten Drittel haben nicht immer gepasst. Sonst hätten wir uns noch mehr klare Chancen herausgespielt.“ Nierfelds Metzler hatte in der achten Minute innerhalb weniger Sekunden gleich zwei Einschussmöglichkeiten, traf aber nicht, und spätestens dann entfaltete sich die Überlegenheit des FCN. In der elften Minute legte Chama Kaira ab auf Jannis Steltzner, dessen Versuch Fromm, der Keeper der Gäste, aber noch abwehren konnte. In der 29. Minute war er aber machtlos, als eine Ecke von Liridon Qorraj durch den Sechszehner irrlichterte und Daniel Bleja den Ball am langen Pfosten über die Linie drückte. In der 69. Minute war es dann wieder Bleja, der sich clever im SV-Strafraum orientierte und dort stand, wo ein zunächst geblockter Ball landete, um zum entscheidenden 2:0 zu verwandeln. Schiedsrichter: Patrick Dupont (Herzogenrath) - Zuschauer: 112 Tore: 1:0 Daniel Schippers (32.), 2:0 Daniel Bleja (64.) (Quelle FuPa) Erste Mannschaft Montag, 20. Nov 2017 0Kommentare
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