• Spielbericht TSV Uetersen - Eimsbütteler TV

    Bei Temperaturen wie im Hochsommer reisten wir am vergangenen Sonntag zum Relegationsspiel in Wilhelmsburg. Sicher schwitzte an diesem Nachmittag kein Strandbesucher an der Elbe so sehr wie wir und unsere mitgereisten Fans. Bei gefühlten Tausend Grad waren wir Teil eines regelrechten Handball-Thrillers, der leider kein gutes Ende für uns nehmen sollte. Nach 70 Minuten Spielzeit musste wir uns 30:33 geschlagen geben. Hinter uns lag eine durchwachsene Saison, die wir aufgrund einer sechswöchigen Formschwäche auf dem zweiten Tabellenplatz beendeten. Den Gedanken vom Aufstieg in die Hamburg-Liga hatten wir schon längst verworfen, als uns vor drei Wochen die Nachricht ereilte, dass wir zu einem Relegationsspiel antreten sollten. Unsere Gegner: Die Damen des Eimsbüttler TV. Spontan erklärte sich unser neuer Trainer Bernd bereit, schon eine Woche früher als geplant mit dem Training anzufangen, damit wir nicht gänzlich unvorbereitet in die Partie gingen. Mit dabei war natürlich auch unsere „neue“ Betreuerin Silke. Nun aber zum Spiel: Zehn Minuten lang verlief die Partie relativ ausgeglichen, dann konnten sich die Eimsbüttler auf ein 5:10 absetzen (17. Minute). In der von den Gegnern genommenen Auszeit gab uns unser neuer Trainer die nötigen Tipps, um uns erst an ein Unentschieden (12:12 in der 26. Minute) heranzukämpfen und dann mit einer knappen Führung (14:13) in die Halbzeit zu gehen. Nach dem Wiederanpfiff erwischten die Eimsbüttler den besseren Start – 17:20 hieß es nach 41 gespielten Minuten. Ans Aufgeben war nicht zu denken, wieder schafften wir es auszugleichen (25:25 in der 52. Minute) und danach in Führung zu gehen. Vier Minuten vor Schluss der regulären Spielzeit lagen wir mit zwei Treffern vorn, doch uns gingen so langsam die Kräfte aus. Der Siegeswillen beider Mannschaften bescherte uns ein Katz-und-Maus-Spiel, das seinesgleichen sucht. Beim Abpfiff des Schiedsrichter-Gespanns stand ein 28:28 auf der Ergebnistafel, aber wie es bei einem Relegationsspiel nun mal so ist, durfte es nur einen Gewinner geben – also musste die Verlängerung her. Zwei Mal gingen wir in der ersten Hälfte der Verlängerung in Führung, zwei Mal konnten die Gegner ausgleichen. In der letzten halben Minute wechselten die Eimsbüttler ihre Torfrau aus und brachten eine siebte Feldspielerin. Mit Erfolg: Fünf Sekunden vor Halbzeitpfiff erzielten sie die Führung. In der einminütigen Pause monierte das Kampfgericht, dass die Eimsbüttler-Torfrau zurück aufs Feld gelaufen war und unseren letzten Wurf von der Mittellinie abgewehrt hatte, obwohl zu dem Zeitpunkt die siebte Feldspielerin noch auf dem Platz gestanden hatte. Nach einer kurzen Besprechung mit dem anwesenden Schiedsrichter-Experten gab das Gespann unserer Betreuerin Recht, dass die für dieses Vergehen festgeschriebene Zwei-Minuten-Strafe auch zu erteilen ist, wenn das Kampfgericht den Verstoß erst nach dem Halbzeitpfiff bekannt gibt. Dass uns die Energie nun endgültig ausgegangen war, war deutlich sichtbar: Trotz Überzahl überquerte der Ball die gegnerische Torlinie nicht mehr. Natürlich waren wir beim Abpfiff auch traurig, dass es mal wieder nicht gereicht hat. Aber es steht außer Frage, dass wir Alles gegeben haben: Zwei Mal haben wir einen Rückstand in eine Führung umwandeln können. Mit einem guten Gewissen können wir uns jetzt also ganz auf die nächste Saison konzentrieren. Leider haben sich gleich vier unserer Spielerinnen vor und während der Partie verletzt. Besonders schlimm hat es dabei Lui getroffen, die sich am rechten Knie verletzte. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Wir drücken den Mädels die Daumen und hoffen, dass sie ganz schnell wieder mittrainieren können. 1. Damen 16. Mai 0Kommentare
  • Spielbericht TSV Uetersen - HSG Pinnau

    Endlich läuft es wieder rund Einmal auf den Geschmack gekommen, gewinnen wir auch gegen die Damen der HSG Pinnau. Nachdem wir im letzten Spiel zwei Punkte aus der Rellinger Turnhalle entführen konnten, bewiesen wir uns am Sonntag auch vor heimischer Kulisse. Am Ende der Partie lautete das Ergebnis der Anzeigetafel 29:22. Wir starteten stark in die erste Halbzeit: Auf den Führungstreffer konterten Püppi und Kaddy mit insgesamt vier erfolgreichen Tempogegenstößen(4:1 in der 5. Minute). In der folgenden Viertelstunde konnten wir den erkämpften Vorsprung jedoch nicht aufrechterhalten. Immer wieder kamen die Gegnerinnen über das Anspiel an den Kreis zum Zug. So stand es nach knapp 22 gespielten Minuten unentschieden (8:8). Bis zur Pause konnten wir uns dann doch wieder etwas absetzen: Beim Pfiff des Schiedsrichters stand es 12:9. Nach der Besprechung in der Kabine hatten wir den Kreis in den zweiten dreißig Minuten zwar besser im Griff, dafür bekamen wir die Linkshand auf unserer linken Abwehrseite nicht unter Kontrolle. Offensiv setzten wir uns dafür – wie bereits im vergangenen Spiel –gut durch. Obwohl viele Chancen ungenutzt liegen gelassen wurden, konnten wir einen weiteren Ausgleich der Gäste verhindern und unsere Führung immer weiter ausbauen. Besonders stark präsentierte sich dabei Mieke. Defensiv wie gewohnt sicher, ließ sie in diesem Spiel auch vorne nichts anbrennen. Mit fünf Treffern bewies sie sich als unsere zweitbeste Torschützin. Kommendes Wochenende treten wir in Eimsbüttel zu unserem letzten Saisonspiel an. Bis Ende Januar stets unsere Verfolger in der Tabelle, stehen uns sicherlich schwere 60 Minuten bevor. Ob wir Meister werden oder nicht, ist jedoch nicht nur von unserem Ergebnis abhängig. Nur bei einem Unentschieden Ellerbeks ist der Titel möglich. Sollte der gegenwärtigen Tabellenerste verlieren, würde uns auch ein Unentschieden reichen, da wir nur einen Punkt hinter ihnen liegen und beide Duelle der Saison für uns entscheiden konnten. Nützen tun uns alle diese Berechnungen jedoch nichts, sollten wir unseren Teil am Sonntag nicht dazu beitragen. Anpfiff ist um 17.15 Uhr in der Eimsbüttler Halle, Hohe Weide 17. 1. Damen 16. Apr 0Kommentare
  • Spielbericht Rellinger TV - TSV Uetersen

    Wir können es doch noch – nach einer fulminanten Mannschaftsleistung gewinnen wir gegen Rellingen Nach neun sieglosen Wochen gewannen wir am Sonntag, 8. April, gegen die ersten Damen aus Rellingen. Haderten wir zuletzt vor allem mit unserer Durchschlagskraft vor dem Tor, konnte der Offensiv-Fluch nun endlich ablegt werden. Wir starteten gut in die Partie: Gleich fünf Mal trugen wir in den ersten fünf Minuten die in der Abwehr gewonnenen Bälle mit hohem Tempo nach vorne und beförderten sie an der Torfrau vorbei ins Netz. Danach ließen wir die Gastgeberinnen zwar selbst zwei Mal zum Erfolg kommen, fingen uns aber sofort wieder und setzten uns mit den nächsten fünf Treffern in Folge auf ein 2:10 ab (14. Minute). Bis zur Halbzeit verlief das bis dahin völlig einseitige Spiel dann etwas ausgeglichener: beide Mannschaften trafen noch fünf Mal. In der Pause bereiteten wir uns auf die kommenden 30 Minuten vor. Unbedingt wollten wir einen Einbruch verhindern und weiter konzentriert und mit viel Tempo agieren. Gesagt, getan: Zeitweise setzten wir uns sogar auf dreizehn Tore ab (17:30 in der 54. Minute). Als der Abpfiff erklang, stand ein souveränes 22:32 auf der Anzeigetafel. Ein Ergebnis, das auch in der Höhe verdient ist. In den vergangenen Partien scheiterte es stets an unserem Angriffsspiel, dass wir die Punkte nicht auf unser Konto holen konnten. Davon war an diesem Sonntag nichts zu spüren, kaltschnäuzig nutzten wir unsere zahlreichen Chancen. Unendlich erleichtert blicken wir auf die nun vor uns liegenden letzten zwei Spiele. Am Sonntag treten wir gegen die Damen der HSG Pinnau an. Um 16 Uhr ist Anpfiff in der Seminarstraße. 1. Damen 14. Apr 0Kommentare
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