• Spielbericht SG Niendorf/Wandsetal 2 - TSV Uetersen

    Die Achterbahnfahrt geht weiter: Erneut stehen wir nach einem Sieg und den Patzern unser Tabellennachbarn auf dem ersten Tabellenplatz. Gegen die SG Niendorf / Wandsetal 2 gewannen wir am Sonntag 20:25. Mit einer konzentrierten Defensivleistung zwangen wir die Hausdamen in die Knie . Schon von Beginn an schien auf der Platte eine ganz andere Mannschaft zu stehen als in der Partie gegen Pinnau. In der Abwehr arbeiteten wir härter und besser zusammen. Dass wir die Gegner dennoch lange Zeit nicht abschütteln konnten, lag daran, dass die Hausdamen mehrfach an Abpraller gelangten, während wir schon in der Vorwärtsbewegung waren. In der Offensive agierten wir wesentlich bissiger als in dem vorherigen Spiel, die Torausbeute war aber immer noch nicht optimal. Bis zur Pause gaben wir nur einmal kurz in der siebten Minute die Führung ab, konnten uns aber zwischenzeitlich auch mit vier Treffern absetzen (8:12 in der 22. Minute). Dieser Vorsprung schmolz bis zur Halbzeit jedoch leider wieder etwas zusammen. Mit einem 11:13 ging es für beide Mannschaften in die Kabine. Dass wir eine Mannschaft sind, die gern für ein wenig Spannung in der Halle sorgt, ist kein großes Geheimnis. Deshalb dürfte auch niemand überrascht sein, dass wir in den ersten zwölf Minuten der zweiten Halbzeit das Tore-Werfen etwas reduziert haben. So konnten die Hausdamen noch einmal ausgleichen (15:15). Dann kippten wir den Schalter aber wieder um und erzielten vier Treffer in Folge (15:19 in der 45. Minute). Dabei profitierten wir vor allem von unserer guten Defensivleistung. Immer wieder konnten wir die gewonnenen Bälle im Tempospiel in einfache Tore verwandeln. Die Gegnerinnen kämpften sich noch einmal auf zwei Tore heran (20:22), doch in den letzten Minuten wurde unsere Abwehr dann zur unüberwindbaren Mauer. Am Ende verabschiedeten wir uns mit einem hart erkämpften und verdienten Sieg aus der Halle. Diese zwei Punkte waren nicht nur für die Tabelle wichtig, sondern auch für die Moral. Geradezu filmreif war dabei unsere geschlossene Abwehrleistung. An diese Leistung wollen wir am kommenden Sonntag anknüpfen. Dann spielen wir zu Hause gegen die Damen aus Barmstedt. Anpfiff ist um 18 Uhr. 1. Damen 18. Feb 0Kommentare
  • Spielbericht TSV Uetersen - HSG Pinnau

    Wie in einer Achterbahn geht es derzeit für uns in der Tabelle zu. Konnten wir unsere Tabellenspitze vor kurzem erst nach einer Woche wieder zurückerobern, haben wir sie am vergangenen Wochenende wieder verspielt. Gegen die HSG Pinnau verlieren wir zu Hause mit 25:27. Grund für den Punktverlust war erneut unsere niedrige Trefferquote. Vom Hinspiel wussten wir, dass die Partie gegen Pinneberg schwierig werden würde. Damals hatten wir dort unseren ersten Punkt verloren. Entsprechend angespannt starteten wir am Sonntag ins Spiel. Das ungute Gefühl sollte uns nicht trügen: Trotz starker Bemühungen scheiterten wir sehr oft am Pfosten und der starken gegnerischen Torfrau. In der Abwehr hatten wir Müh und Not mit der halblinken Rückraumspieler der Pinneberger. So kam es, dass wir uns mit einer knappen Führung der Gäste in die Halbzeit verabschieden mussten (12:13). Nach dem Wiederanpfiff lief es nicht viel besser. Sowohl defensiv als auch offensiv änderte sich nicht viel an der Situation aus der ersten Halbzeit. Zwar hatte jede Spielerin zahlreiche gute Chancen, doch bis auf Jana konnte diese keine von uns nutzen. Am Ende mussten wir uns mit einem 25:27 aus der Halle verabschieden. Auch zwei Tage nach der Niederlage wissen wir immer noch nicht, wie wir dieses Spiel richtig einordnen sollen. Aber da es nun mal keinen Reset-Knopf gibt, bleibt uns nichts außer dem Blick nach vorn. Jetzt heißt es abhaken und weitermachen, denn kommendes Wochenende steht bereits das nächste Spiel gegen die SG Niendorf/ Wandsetal 2 an. Anpfiff ist um 16 Uhr in der Halle am Sachsenweg 74. 1. Damen 12. Feb 0Kommentare
  • Zurück an der Spitze

    Nach einem Spiel Leistungspause haben wir am vergangenen Wochenende wieder in unsere Spur zurückgefunden. Gegen das Elmshorner Handball Team (EHT) gewannen wir deutlich mit 27:16. Und weil Eimsbüttel am Sonntag gegen Altona patzte, stehen wir auch wieder an der Tabellenspitze. Von der vorangegangen Torflaute war am Samstag nicht mehr viel zu spüren. Es dauerte zwar fast drei Minuten, bis Alex den ersten Treffer für uns erzielen konnte, doch dann schien der Bann gebrochen: Schnell zogen wir auf ein 7:2 (8. Minute) davon. In der Abwehr standen wir erneut sehr stabil und konnten die abgefangenen Bälle mehrfach in Tempogegenstöße umwandeln. Die Gäste versuchten zwar, es Halstenbek gleich zu tun und deckten Hanna offensiv, doch diesmal waren wir besser vorbereitet und kamen auf den anderen Positionen zum Erfolg. Kurz bevor Mieke zum 14:7 Halbzeitstand einlochte, sorgte unsere Bank noch für einen kleinen Lacher. Bereits im vergangenen Spiel gegen Halstenbek wurden unsere Offiziellen vom Schiedsrichter wegen Meckerns verwarnt. Die Crux: Für das Spiel gegen das EHT war derselbe Unparteiische angesetzt. Dieser zögerte diesmal nicht lange, als er einen Kommentar von unserer Bank vernahm und zückte die gelbe Karte. In der Kabine wehrte sich Bernd dann aber vehement gegen seine eigentliche Strafe: Den Kasten Bier würde er nicht ausgeben, schließlich war es eine Spielerin, die schuld war. Gut gelaunt kamen wir aus der Kabine. Silke forderte von uns mindestens 16 weitere Treffer – an dieser Vorgabe scheiterten wir aber knapp. Trotzdem ließen wir nichts anbrennen und konnten uns immer weiter absetzen. Ganz fehlerfrei spielten wir dabei natürlich nicht – in der zweiten Welle agierten wir noch etwas zu statisch und ein paar technische Fehler erlaubten wir uns auch. Besonders großen Jubel gab es dann noch für Jana. Mit ihrem 7-Meter-Tor zum 21:11 markierte sie unseren 400. Saisontreffer. Am Donnerstag hatten wir für dieses Ereignis noch ausgemacht, dass der Schütze eine Runde Bier ausgeben muss. Dem wurde sich Jana aber erst wieder bewusst, als der Ball schon im Netz zappelte. Die Freude beim Rest der Mannschaft war dafür umso größer, denn so kamen wir doch noch zu unseren Kaltgetränken. Alles in allem können wir die Partie gegen das EHT als einen Erfolg verzeichnen. Zwar konnten wir noch nicht alles so umsetzen, wie Bernd sich das eigentlich vorstellt, aber wir hatten Spaß und haben zwei Punkte geholt. Sich in einer so wichtigen Phase der Saison aus einer kleinen Krise zu befreien, ist wichtiger als jede Bestnote. 1. Damen 5. Feb 0Kommentare
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