• Endlich alleiniger Spitzenreiter

    Neun Wochen lang mussten wir uns die Tabellenspitze mit der SG Altona teilen, seit dem Sonntagabend gehört sie uns allein. Mit 31:25 siegten wir im Duell gegen die Gäste aus Hamburg. In den ersten Minuten schien es zunächst, als hätten wir einen Nicht-Angriffspakt unterschrieben, an den sich aber nur eine Seite halten wollte. Vorne standen wir zu dicht auf der Abwehr und bewegten uns nicht genug, hinten mangelte es an Aggressivität und Zusammenarbeit. Das nutzten die Gegner natürlich aus, nach fünf Minuten stand es 0:4. Doch statt einer weißen Flagge warf Bernd die grüne Karte auf den Tisch des Kampfgerichts und nutzte die folgende Minute, um uns noch einmal daran zu erinnern, was wir in dieser Partie zu verlieren hatten. Die Ansprache stieß auf fruchtbaren Boden, nach und nach kämpften wir uns ins Spiel. In der 25. Minute erzielten wir den Ausgleich (13:13) und die erste Führung (14:13). Wenige Zeigerumdrehungen später, als der Schiedsrichter zur Halbzeit in seine Pfeife pustete, hatten wir uns bereits auf ein 19:15 abgesetzt. In der Kabine ermahnte uns Bernd, nun bloß nicht den Kopf zu verlieren und forderte eine schnelle und konzentrierte Spielweise. Und was für eine Mannschaft wären wir, wenn wir den Wunsch unseres Trainers nicht umsetzen würden? Mit einer ordentlichen Portion Kampfgeist kehrten wir aufs Spielfeld zurück. In der Abwehr standen wir sicher, Mieke bewies sich erneut als Bollwerk und Anja hielt fast alles, was die Gegner auf ihren Kasten warfen. Im Angriff profitierten wir erneut von unserem dynamischen Trio um Püppi, Alex und Hanna. Am Wochenende haben wir endlich gezeigt, dass wir den Platz an der Spitze auch verdient haben. Lange ausruhen können wir uns auf diesem Erfolg aber nicht, am Sonntag erwartet uns in Moorrege schon der nächste Test. 1. Damen 12. Nov 0Kommentare
  • Spielbericht Barmstedter MTV - TSV Uetersen

    Torreich ist ein Adjektiv, das unser Spiel gegen den Barmstedter MTV ganz gut beschreibt. Schön oder sehenswert dagegen so gar nicht. Mit nur fünf Toren - 31:36 - gewannen wir auswärts gegen die Mannschaft auf dem zehnten Tabellenplatz. Eigentlich kamen wir ganz gut ins Spiel. Vorne spielten wir temporeich und kamen schnell zum Torerfolg, hinten standen wir sicher und ließen den Gastgebern wenig Chancen. Nach zehn Minuten stand es 2:8. Danach brachen wir jedoch ein: In der Defensive gingen wir nicht aggressiv genug auf die ballführende Spielerin, in der Offensive mangelte es uns an Konzentration. Die Strafe folgte auf dem Fuße, die Barmstedterinnen brauchten keine drei Minuten, um sich auf drei Tore heranzuarbeiten (6:9 in der 13. Minute). Auch wenn wir uns in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit wieder ein wenig berappelten, fanden wir nicht zurück zur Leistung der Anfangsphase. Beim Spielstand 14:19 schickte uns der Schiedsrichter in die Pause. Die ersten zehn Minuten des zweiten Durchgangs gehörten ganz klar den Gegnerinnen. In der 41. Minute schafften sie den Ausgleich (23:23). Größtes Manko war unsere linke Abwehrseite. Zu oft konnte sich dort die Halbrechte im Eins-gegen-Eins durchsetzen. Im Angriff klappte in dieser Zeit auch nicht viel, sodass sich Bernd gezwungen sah, zur grünen Karte zu greifen. Nach der Auszeit gingen wir schnell wieder in Führung, die wir in den verbleibenden 20 Minuten minimal ausbauen konnten. Aber auch das war nicht besonders schön anzusehen. Wer dieses Spiel nicht gesehen hat, hat auch nichts verpasst. Allein der Spielstand spricht Bände: 36 Tore können sich sehen lassen. 31 Gegentore von einer Mannschaft im letzten Drittel der Tabelle sind aber definitiv zu viel. Am kommenden Wochenende müssen wir uns wieder von unserer besseren Seite zeigen, sonst wird das nichts mit den Punkten. Unser nächster Gegner, die SG Altona, verweilt zurzeit mit uns auf dem ersten Platz. 1. Damen 5. Nov 0Kommentare
  • Spielbericht TSV Uetersen - SG Niendorf/Wandsetal 2

    Am Sonntag haben wir bewiesen, dass wir uns von einem schlechten Spiel nicht aus der Bahn werfen lassen. Nachdem wir in der Vorwoche unseren ersten Punkt liegen ließen, liefen wir am Sonntag auf Hochtouren auf. Vor heimischer Kulisse gewannen wir gegen die Damen der Spielgemeinschaft Niendorf/ Wandsetal mit 29:19. Vor Spielbeginn ermahnte uns Bernd, wir sollten die Gäste mit unserem Tempospiel bezwingen. In der ersten Halbzeit ging das jedoch nicht ganz auf. In der Abwehr waren wir zu langsam und zögerten zu lange, bevor wir die jeweils ballführende Spielerin angingen. Im Angriff fehlte es uns zunächst an Bewegung und Kreativität. Anstatt mit Tempo und Druck durchzuspielen, standen wir häufig zu dicht auf der gegnerischen Abwehr und machten uns die Räume damit selbst eng. Insgesamt wirkten wir einfach alle etwas schläfrig – daran war bestimmt die Zeitumstellung schuld… So kam es, dass wir „nur“ mit einer Führung von drei Toren in die Halbzeit gingen (12:9). In der zweiten Halbzeit ging es zunächst so weiter wie es aufgehört hatte. Nachfünfzehn gespielten Minuten stand es 19:16. Und dann, als hätte irgendwo in der Halle ein Wecker geklingelt und uns aus dem Schlaf gerissen, wachten wir doch noch auf. Binnen zehn Minuten warfen wir neun Tore, die Gästedamen kamen kein einziges Mal zum Erfolg. Getragen wurde diese Entwicklung vor allem von Alex, die sich an diesem Tag mit acht Toren an die Spitze der Torschützenliste katapultierte. Aber auch Hanna ließ ihre Gegenspielerin mehrfach schlecht aussehen. Hinzu kam auch, dass wir auf eine defensivere Abwehr umgestellt hatten und die Gegnerinnen mehrfach aus dem Rückraum am Tor vorbei warfen. Als der Schlusspfiff ertönte, waren wir mehr als zufrieden mit dem hohen Sieg. Das Ergebnis spiegelt zwar nicht den Spielverlauf wider, trotzdem ist es verdient. Trotzdem werden wir weiter an unserem Tempospiel feilen, damit wir noch konstanter werden. 1. Damen 30. Okt 0Kommentare
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